Die urbane Energiewende gestalten

Kommentar  /  Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena)

Im Jahr 2050 werden 66 Prozent der Weltbevölkerung in urbanen Regionen leben. Das sind 2,5 Milliarden Menschen mehr als heute. In Europa haben wir heute bereits einen Wert von 73 Prozent erreicht. Gleichzeitig können wir Städten 70 Prozent der energiebezogenen Treibhausgasemissionen zurechnen. Für diese Herausforderungen müssen wir im Sinne der integrierten Energiewende Antworten finden – eine davon ist die vernetzte Stadt.

Der Ansatz dabei ist, die Stadt als Ganzes zu betrachten – als eine Art Organismus, bei dem es auf das Zusammenspiel vieler Faktoren wie Gebäude, Energie, Verkehr, Wasser und Emissionen ankommt. Vor diesem Hintergrund gilt es, Fragen zu beantworten wie: Wie verknüpfen wir die städtischen Infrastrukturen sinnvoll und sicher? Welchen Beitrag kann die Digitalisierung leisten? Wie lässt sich eine urbane Energiewende umsetzen? Dabei braucht es politische Visionen und Strategien – aber auch Bottom-up-Erfahrungen aus der Praxis.

Die Stadt Emden hat sich zum Beispiel zum Ziel gesetzt, bis 2030 als Smart City ihren Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken. Im Zentrum stehen die intelligente Vernetzung von regionaler Erzeugung und dem Verbrauch vor Ort sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und Netzbetriebskonzepte. Windenergie, Elektromobilität und Speichertechnologien sollen in einem intelligenten Stromnetz zusammenspielen...

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