"Smart Home ist kein Luxus mehr."

Schwerpunkt: Die vernetzte Stadt  /  Interview mit Axel Gedaschko, Präsident, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, spricht im Interview über den Weg Deutschlands vom sprichwörtlichen Neuland zum Smart Country. Die Wohnungswirtschaft steht nach seiner Aussage für Investitionen bereit und sieht vor allem in den Potenzialen für mehr Energieeffizienz einen Türöffner für smarte Technik im Mietwohnungsbereich. Allerdings muss der Bund mit der Verfügbarkeit digitaler Infrastruktur die Basis schaffen und hier mahnt Gedaschko schnelles Handeln an, denn im internationalen Vergleich hinkt Deutschland bei der Digitalisierung deutlich hinterher...

e|m|w: Herr Gedaschko, was versteht der GdW unter dem Konzept Smart City?

Gedaschko: Wir haben uns mit diesem Thema in der jüngsten Zeit intensiv auseinandergesetzt. Wir sehen auf der einen Seite die Städte, die teilweise aus allen Nähten platzen und an ihrem eigenen Erfolg ersticken, und auf der anderen Seite die ländlichen Räume mit viel Leerstand. Wir müssen daher alles dafür tun, dass die ländlichen Regionen attraktiv und aufnahmefähig bleiben. Deshalb setzen wir an die Stelle des Begriffs Smart City das Konzept Smart Country.

e|m|w: Was bedeutet das konkret?

Gedaschko: Smart Country bedeutet, dass alle Felder der Daseinsvorsorge, gerade auch in Gebieten, in denen die Angebote weiter entfernt sind, via Internet erschließbar sein müssen. Das ist der Backbone: Die Daseinsvorsorge via Internet. Dazu gehört zuvorderst, dass die Verwaltungen endlich digital werden. Blickt man heute auf die Angebote vieler Kommunen, ist das Reden vom Smart Country nur ein Wunschtraum. Voraussetzung ist natürlich, dass überhaupt Konnektivität besteht. In denländlichen Räumen ist das häufig nicht der Fall. Selbst in den Städten gibt es Lücken. Hier besteht also dringender Handlungsbedarf...

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