"Rien ne va plus" ohne digitale Plattformen?!

e|m|w.trends  /  Dr. Heike Hahn und Niko Papanikolau, Mitglieder der Geschäftsleitung, con|energy unternehmensberatung

Digitale Plattformen boomen – auch in Deutschland. Sie machen selbst unspektakuläre Produkte smart. Muss auch ein EVU Plattformen betreiben oder seine Leistungen darüber anbieten? Welche Möglichkeiten bieten sich da, wo doch Anfangsinvestitionen hoch und Amortisationszeiten nicht eben kurz sind? Und welche Rolle spielt dabei die viel diskutierte Blockchain-Technologie?

Vom Online-Shopping über soziale Netzwerke, Such-, Musik- und Videodienste, Reise- und Mobilitätsplattformen bis zum Messenger- Dienst: Digitale Plattformen entsprechen dem Bedürfnis vieler Kunden, was sie zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor gemacht hat. Lt. BMWi weisen die vier großen Plattformen Google, Apple, Facebook und Amazon eine Marktkapitalisierung von annähernd 1,5 Billionen Euro auf, was knapp der Hälfte des deutschen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Führende Plattformen erwirtschaften inzwischen höhere Umsätze als gewichtige deutsche DAX-Konzerne. Die Wachstumsraten der Plattformen liegen ebenfalls deutlich über denen der Industrieunternehmen.

Plattformen vernetzen und ermöglichen Austausch Digitale Plattformen vernetzen alle Beteiligten und forcieren ihren Austausch untereinander. Über eigene Assets verfügen die Betreiber solcher Plattformen normalerweise nicht: So hat MyTaxi weder eigene Fahrzeuge noch Airbnb eigene Zimmer oder Spotify eigene Musiktitel. Dennoch bestimmen die Plattformbetreiber die Spielregeln und profitieren von dem, was sich auf ihren Plattformen abspielt: Sie generieren Provisionen, Werbeeinnahmen oder eigene Umsätze, z. B. durch ergänzende Serviceleistungen, und verkaufen Daten aus den Interaktionen auf der Plattform an Dritte...

 

 

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