e|m|w Ausgabe 4/2015

Zukunft Kraft-Wärme-Kopplung

Erschienen am 30.07.2015

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gilt als effiziente und damit klimaschonende Technologie. Anlagenbetreiber beklagen aber die fehlende Wirtschaftlichkeit. Ein neues Gesetz soll Abhilfe schaffen: Erst Mitte Juli wurde ein Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums publik, welcher die KWK-Förderung neu regeln soll. Die Branche ist indes nicht zufrieden. Nach Ansicht des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) reicht auch die angehobene Fördersumme nicht aus. Zudem bemängelt er die Absenkung des KWK-Zieles. Lesen Sie mehr zu diesem brandaktuellen Thema in der neuen Ausgabe der emw!

Auch auf anderen Ebenen wird um politische Entscheidungen gerungen. In unserer Rubrik "Pro und Contra" geht es diesmal um die mögliche Einführung eines Grünstrom-Marktmodells. Der Vorstand der Naturstrom AG, Oliver Hummel, spricht sich für ein solches Modell aus. Barbara Lempp, Geschäftsführerin des Verbandes deutscher Gas- und Stromhändler befürchtet hingegen schwindende Liquidität. Wie immer möchten wir Ihnen unsere Interviews besonders ans Herz legen. So berichten uns Georg von Meibom und Thomas Weber, Geschäftsführer der Kasseler EAM, über eines der größten Rekommunalisierungsprojekte der vergangenen Jahre.

Inhalt dieser Ausgabe:

Special: Zukunft Kraft-Wärme-Kopplung

  • Keine Energiewende rückwärts!
    von Dietmar Spohn, Stadtwerke Bochum Holding und Christian Held, Rechtsanwalt und Partner bei Becker Büttner Held (BBH)

    Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist für eine moderne Energieversorgung unverzichtbar. Mit flexiblen Erzeugungskapazitäten ist sie die ideale Technologie, um die zunehmende...  mehr>

    Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist für eine moderne Energieversorgung unverzichtbar. Mit flexiblen Erzeugungskapazitäten ist sie die ideale Technologie, um die zunehmende Einspeisung von erneuerbaren Energien zu ergänzen. Dies kann die KWK allerdings nur leisten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. 140 Stadtwerke kämpfen dafür auf der Basis der „Gronauer Erklärung“.

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  • Fernwärme-KWK in Deutschland
    von Dr. Bernd Eikemeier, Fraunhofer IFAM

    Das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) hat zusammen mit Partnern für das Bundeswirtschaftsministerium eine umfassende Bewertung des...  mehr>

    Das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) hat zusammen mit Partnern für das Bundeswirtschaftsministerium eine umfassende Bewertung des Potenzials für den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und der Fernwärmeversorgung vorgenommen. Insbesondere unter volkswirtschaftlichen Aspekten ist die KWK sinnvoll und birgt große Potenziale. Allerdings reagiert sie auch äußerst sensibel, wenn Rahmenbedingungen geändert werden.

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  • Sorgenkind Mikro-KWK
    von Andreas Ballhausen, Solidpower GmbH

    Mikro-KWK wird seit vielen Jahren als Zukunftstechnologie angepriesen. Jedoch hat sie es bis heute nicht geschafft, zu relevanten Absatzzahlen in Deutschland zu kommen. Woran liegt das? Und was...  mehr>

    Mikro-KWK wird seit vielen Jahren als Zukunftstechnologie angepriesen. Jedoch hat sie es bis heute nicht geschafft, zu relevanten Absatzzahlen in Deutschland zu kommen. Woran liegt das? Und was muss geschehen, um dies zu ändern?

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  • Nachgefragt
    Wie ist das Bild von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in der Bevölkerung?

    Die BHKW-Branche in Deutschland kämpft zurzeit um den politischen Rückhalt. Doch wie ist das Bild von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in der Bevölkerung? Das...  mehr>

    Die BHKW-Branche in Deutschland kämpft zurzeit um den politischen Rückhalt. Doch wie ist das Bild von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in der Bevölkerung? Das Marktforschungsinstitut Yougov befragte in Zusammenarbeit mit der e|m|w über 2.000 Menschen zu diesem Thema.

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Gastkommentar

  • Kommentar
    Der Scall der Energiewende
    von Robert Busch, Bundesverband Neue Energiewirtschaft

    Seit den neunziger Jahren hat sich die Energiebranche drastisch verändert. Doch was nun bevorsteht, geht weit darüber hinaus. Es geht um eine völlig neue Beziehung zwischen „Ve  mehr>

    Seit den neunziger Jahren hat sich die Energiebranche drastisch verändert. Doch was nun bevorsteht, geht weit darüber hinaus. Es geht um eine völlig neue Beziehung zwischen „Versorgern“ und Kunden. Treiber dieser Entwicklung sind Digitalisierung, Dezentralisierung und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Es entsteht eine neue Energiewirtschaft.

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Regulierung & Netze

  • Warum die Bundesnetzagentur beim Zeitverzug irrt
    von Dr. Eva Deuchert und Sabine Streb, Netze BW

    In der derzeit sehr intensiv geführten Diskussion zur Novellierung der Anreizregulierungsverordnung sind bessere Investitionsbedingungen für die Verteilnetzbetreiber ein zentraler Punkt.   mehr>

    In der derzeit sehr intensiv geführten Diskussion zur Novellierung der Anreizregulierungsverordnung sind bessere Investitionsbedingungen für die Verteilnetzbetreiber ein zentraler Punkt. Die existierenden Investitionsanreize sind nicht ausreichend, um eine adäquate Rentabilität von Investitionen zu gewährleisten. Das derzeitige Regulierungssystem lebt bereits jetzt auf Kosten zukünftiger Erträge, was ein Umdenken zwingend erforderlich macht.

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  • Aus zwei mach eins: Fusion von kommunalen Netzbetreibern - Teil 1
    von Heinz Theede, Gemeindewerke Heikendorf

    Viele Kommunen streben eine Rekommunalisierung ihrer Energienetze an oder haben längst ein eigenes Versorgungsunternehmen gegründet. Wenn aneinandergrenzende kleinere Kommunen jeweils...  mehr>

    Viele Kommunen streben eine Rekommunalisierung ihrer Energienetze an oder haben längst ein eigenes Versorgungsunternehmen gegründet. Wenn aneinandergrenzende kleinere Kommunen jeweils ein eigenes Werk betreiben, stellt sich so mancher Bürgermeister die Frage, ob eine Fusion der benachbarten Werke Vorteile bringen würde. In einem zweiteiligen Artikel teilt der Autor seine Erfahrungen als Geschäftsführer eines kleineren Gemeindewerks und beschreibt mögliche Synergien in den einzelnen Teilbereichen.

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  • Stromnetze langfristig überflüssig machen
    von Dr. Manfred Benthaus

    Stromnetze sind im heutigen öffentlichen Energieversorgungssystem ein zentrales Element. Ihre Aufgabe ist es, die Verbraucher mit den Stromerzeugern zu verbinden und den benötigten...  mehr>

    Stromnetze sind im heutigen öffentlichen Energieversorgungssystem ein zentrales Element. Ihre Aufgabe ist es, die Verbraucher mit den Stromerzeugern zu verbinden und den benötigten Energiefluss zeitgleich zu transportieren. Die Realisierung eines umfassenden Stromversorgungsnetzes ist zeitaufwendig, kostenintensiv und bindet erhebliche ökologische Ressourcen.

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Energiemarkt Schweiz

  • Interview
    ...mit Beat Vonlanthen
    Präsident der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK)

    Beat Vonlanthen ist seit 2010 Präsident der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK). Das Gremium koordiniert die Zusammenarbeit der Kantone in Energiefragen. Vonlanthen ist für...  mehr>

    Beat Vonlanthen ist seit 2010 Präsident der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK). Das Gremium koordiniert die Zusammenarbeit der Kantone in Energiefragen. Vonlanthen ist für die Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz (CVP) Staatsrat im Schweizer Kanton Freiburg und tritt bei den kommenden Parlamentswahlen als Ständeratskandidat an.

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  • Stromnetz 2025
    von Dr. Arthur Janssen und Matthias Schmid, Swissgrid AG

    Energie und Strom sind die Grundlage für eine gut funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Produktionstechnologien und Veränderungen im Markt führen zu einem fundamentalen...  mehr>

    Energie und Strom sind die Grundlage für eine gut funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Produktionstechnologien und Veränderungen im Markt führen zu einem fundamentalen Umbruch in der Energiewirtschaft. Dabei kommt dem Stromnetz eine bedeutende Rolle zu. Um das Schweizer Stromnetz für die Energiezukunft zu rüsten, hat Swissgrid mit ihrem Bericht zum „Strategischen Netz 2025“ eine sorgfältige Analyse und eine vorausschauende Planung vorgelegt.

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Beschaffung & Handel

  • Pro & Contra
    Sollte Deutschland ein Grünstrom-Marktmodell einführen?
    von Oliver Hummel, Naturstrom AG und Barbara Lempp, Verband deutscher Gas- und Stromhändler (EFET)

    Pro: Oliver Hummel, Vorstand der Naturstrom AG, ist der Meinung, dass sowohl Energieversorger wie auch -verbraucher von einem Grünstrom-Marktmodell profitieren. Der Vorschlag zum Grünstro  mehr>

    Pro: Oliver Hummel, Vorstand der Naturstrom AG, ist der Meinung, dass sowohl Energieversorger wie auch -verbraucher von einem Grünstrom-Marktmodell profitieren. Der Vorschlag zum Grünstrommodell sei kostenneutral.

    Contra: Barbara Lempp, Geschäftsführerin des Verbandes deutscher Gas- und Stromhändler (EFET) sieht den Vorschlag hingegen kritisch. Sie befürchtet, das Modell werde dem Markt Liquidität entziehen. Zudem würde damit ein aufwendiges und teures Parallelsystem geschaffen.

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Marketing & Vertrieb

  • Trends im Smart Pricing - Voraussetzung für den Erfolg im Commodity-Geschäft
    von Dominik Busching, Frank Reichenbach und Andreas von Eichborn, The Advisory House

    Der Vertrieb von Strom und Gas hat in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme des Wettbewerbs erlebt. Dies führt bei vielen traditionellen Energieversorgern zu deutlichen...  mehr>

    Der Vertrieb von Strom und Gas hat in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme des Wettbewerbs erlebt. Dies führt bei vielen traditionellen Energieversorgern zu deutlichen Margen- und Kundenverlusten. Ein zentraler Hebel zur Antwort auf diese Herausforderung stellt das intelligente Pricing dar, das mit Ausnahme von wenigen Discountern aber immer noch sehr stiefmütterlich behandelt wird. Im Folgenden werden die Grundlagen für eine „smarte“ Pricing-Strategie skizziert und diese anhand ausgewählter Beispiele erläutert.

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  • Vom Versorger zum Umsorger: Neue Geschäftsmodelle für Energieanbieter
    von Matthias Deeg und Stephan Haller, Horváth & Partners

    Bei den sechs größten Energieversorgern Deutschlands sind die Ergebnisse in den letzten vier Jahren um 60 Prozent eingebrochen. Stadtwerke, die nicht von einem stabilen...  mehr>

    Bei den sechs größten Energieversorgern Deutschlands sind die Ergebnisse in den letzten vier Jahren um 60 Prozent eingebrochen. Stadtwerke, die nicht von einem stabilen Kundenbestand profitieren, erwarten in den nächsten fünf Jahren im Durchschnitt über 20 Prozent Ergebniseinbruch. Neue Geschäftsmodelle könnten die Ergebnislücken schließen. Erfolgreiche Vorreiter gibt es bereits.

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Orga & IT

  • Business Intelligence in der Energiewende
    von Hendrik-Tobias Trost und René Helbig, ECG Erdgas-Consult GmbH

    Die Energiebranche muss sich neu erfinden: Die Liberalisierung des Marktes schafft mehr Wettbewerb und die Energiewende fordert fundamentale Korrekturen etablierter Geschäftsmodelle. Eine...  mehr>

    Die Energiebranche muss sich neu erfinden: Die Liberalisierung des Marktes schafft mehr Wettbewerb und die Energiewende fordert fundamentale Korrekturen etablierter Geschäftsmodelle. Eine hohe Preistransparenz an liquiden Handelsplätzen lässt ehemals komfortable Margen auf ein kleines Handgeld schmelzen. Ehemalige Platzhirsche geraten ins Wanken, krempeln bewährte Geschäftsmodelle um und müssen neue Wege zur Diversifizierung finden. Jetzt, da die Trauben höher hängen, treten Fragen nach Optimierungsmöglichkeiten und versteckten Potenzialen in den Vordergrund und damit der Bedarf an einem umfänglichen, flexiblen Berichtswesen.

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  • Bedrohung durch aggressive Cyber-Angriffe
    von Florian Hampel, Dornier Management Consulting

    Auch Energieversorger sind in Deutschland zunehmend das Ziel von Internetkriminalität. Daher sollten sich die Unternehmen schon aus Eigeninteresse gegen Cyber-Angriffe rüsten. Darübe  mehr>

    Auch Energieversorger sind in Deutschland zunehmend das Ziel von Internetkriminalität. Daher sollten sich die Unternehmen schon aus Eigeninteresse gegen Cyber-Angriffe rüsten. Darüber hinaus verlangt auch der Gesetzgeber entsprechende Maßnahmen.

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  • Im Tandem zum Erfolg: Soft facts sind hart zu managen
    von Dr. Gerhard Bruns und Dr. Dorothee Dersch

    Unternehmen zielen auf ökonomischen Erfolg, sind aber als Organisationen auch soziale Konstrukte. Veränderungsvorhaben gelingen deshalb nur, wenn sogenannte „harte...  mehr>

    Unternehmen zielen auf ökonomischen Erfolg, sind aber als Organisationen auch soziale Konstrukte. Veränderungsvorhaben gelingen deshalb nur, wenn sogenannte „harte und weiche Faktoren“ gemeinsam berücksichtigt werden. Diese zwei unterschiedlichen Perspektiven bestimmen Erfolg und Qualität von Projekten wesentlich mit und sollten nicht in Konkurrenz stehen. Das gilt natürlich auch für den anstehenden dramatischen Umbruch in der Energiewirtschaft. Dieser Beitrag zeigt zwei Beratungsansätze, die die Herausforderungen der „harten“ und „weichen Faktoren“ annehmen und im Tandem zur erfolgreichen Veränderung und Anpassung führen können.

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Energieeffizienz & Erzeugung

  • Erste Ausschreibungsrunde zur PV-Freiflächenförderung
    von Dr. Kai Flinkerbusch, Conenergy Unternehmensberatung

    Ab dem Jahr 2017 soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in seiner heutigen Form auslaufen. Das gilt zumindest in Bezug auf die fixe Einspeisevergütung für die...  mehr>

    Ab dem Jahr 2017 soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in seiner heutigen Form auslaufen. Das gilt zumindest in Bezug auf die fixe Einspeisevergütung für die Entlohnung von Strom aus EEG-geförderten Anlagen. Zukünftig sollen sich die Fördersätze marktbasiert durch Ausschreibungen ergeben. Das bedeutet, dass sich potenzielle Anbieter an Ausschreibungen beteiligen und sowohl eine Anlagengröße als auch einen Fördersatz bieten, den sie für erforderlich halten. Die Gewinner der Auktion erhalten einen Zuschlag und dürfen (bzw. müssen) die entsprechende Anlage bauen und erhalten die per Auktion ermittelte Förderzahlung. Die aus Anbietersicht exogen vorgegebene Förderhöhe wird damit aufgegeben.

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  • Zwei-Klassen-Erzeugungsmarkt
    von Dr. Peter Preusser

    Die Energiewende ist eines der zentralen Themen, ihre Umsetzung aber auch einer der wesentlichen Streitpunkte der Bundesregierung und der Landesregierungen. Die Energiewende wurde...  mehr>

    Die Energiewende ist eines der zentralen Themen, ihre Umsetzung aber auch einer der wesentlichen Streitpunkte der Bundesregierung und der Landesregierungen. Die Energiewende wurde 2008 eingeleitet, erfuhr aber nach der Havarie des Reaktors in Fukushima 2011 eine noch größere Aufmerksamkeit und breitere Zustimmung in der Bevölkerung, die bis heute anhält. Inzwischen ist der Anteil der regenerativen Energien an der Stromerzeugung auf rund 26 Prozent gestiegen.

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Stichwort

  • Stichwort
    Direktvermarktung von KWK-Strom
    von Christian Schneider, Stadtwerke Pforzheim

    Bei der Direktvermarktung von KWK-Anlagen handelt es sich um ein völlig neues Modell für Anlagen, die aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz herausgefallen sind oder herausfallen...  mehr>

    Bei der Direktvermarktung von KWK-Anlagen handelt es sich um ein völlig neues Modell für Anlagen, die aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz herausgefallen sind oder herausfallen werden. So erhalten beispielsweise die Betreiber kleiner Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 50 Kilowatt einen Zuschlag von 5,41 Cent - allerdings nur für einen Zeitraum von zehn Jahren oder für die Dauer von 30.000 Vollbenutzungsstunden. Was passiert aber, wenn die Förderung ausläuft?

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Interview

  • Interview
    ...mit Georg von Meibom und Thomas Weber
    Geschäftsführer der EAM GmbH & Co. KG

    Die ehemalige Regionalgesellschaft Eon Mitte ist seit gut einem Jahr in der Hand von 122 kommunalen Gesellschaftern. Damit hat die EAM eine der größten Rekommunalisierungen in...  mehr>

    Die ehemalige Regionalgesellschaft Eon Mitte ist seit gut einem Jahr in der Hand von 122 kommunalen Gesellschaftern. Damit hat die EAM eine der größten Rekommunalisierungen in Deutschland hinter sich gebracht. Die beiden Geschäftsführer, Georg von Meibom und Thomas Weber beschreiben im Doppelinterview den mühsamen Weg in die neue Struktur, aber auch die Vorteile einer kommunalen Familie.

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  • ...mit Dirk Jansen
    Geschäftsleiter Umwelt- und Naturschutzpolitik des BUND NRW

    Dirk Jansen ist Geschäftsleiter Umwelt- und Naturschutzpolitik des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband hat sich dem Kampf gegen die Kohle...  mehr>

    Dirk Jansen ist Geschäftsleiter Umwelt- und Naturschutzpolitik des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband hat sich dem Kampf gegen die Kohle verschrieben. Er zog vor Gericht und gewann: Die Genehmigung für das Eon-Kraftwerk Datteln IV hob das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster auf. Die Enteignung eines Grundstücks des BUND zur Ausweitung des Braunkohletagebaus Garzweiler 2 von RWE bewertete das Bundesverfassungsgericht als Verstoß gegen das Grundgesetz. Auch die Stadtwerkekooperation Trianel musste ihr Kohlekraftwerk in Lünen umbauen, nachdem der Umweltverband die Genehmigung beim OVG Münster angefochten hatte. In diesem Verfahren rief das Gericht den Europäischen Gerichtshof an, ob der BUND überhaupt ein Klagerecht habe. Das EU-Gericht entschied: Ja, denn die Natur brauche einen Anwalt. Seitdem können Umweltschutzverbände gerichtlich gegen Großbauprojekte vorgehen.

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Marktüberblick

  • Beratung für die Energiewirtschaft

    Mit der regelmäßigen Rubrik „Marktüberblick“ bietet die e|m|w ihren Lesern eine Übersicht der im Energiemarkt tätigen Unternehmen an. Jede...  mehr>

    Mit der regelmäßigen Rubrik „Marktüberblick“ bietet die e|m|w ihren Lesern eine Übersicht der im Energiemarkt tätigen Unternehmen an. Jede Ausgabe widmet sich hierbei einem anderen Themenschwerpunkt. Für das aktuelle Heft hat die e|m|w-Redaktion Unternehmens- und Produktdaten zum Thema „Beratung für die Energiewirtschaft“ zusammengetragen. Die abgebildeten Daten wurden von den am Marktüberblick teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung gestellt. Auch künftig steht diese Rubrik allen Marktakteuren offen, die sich dem Vergleich stellen wollen. Im kommenden Heft lautet der Themenschwerpunkt „Contracting“.

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e|m|w persönlich

  • Michael Riechel
    Vorstand der Thüga

    Seit 2006 ist Michael Riechel im Vorstand der Thüga, im Herbst vergangenen Jahres rückte er zum Vorstandssprecher auf. Seit knapp 30 Jahren ist Riechel in der Energiewirtschaft tätig  mehr>

    Seit 2006 ist Michael Riechel im Vorstand der Thüga, im Herbst vergangenen Jahres rückte er zum Vorstandssprecher auf. Seit knapp 30 Jahren ist Riechel in der Energiewirtschaft tätig und äußert sich auch schon mal politisch, zum Beispiel bei der anstehenden Novellierung der Anreizregulierungsverordnung. Für die notwendigen Investitionen in die Verteilnetze fordert er eine „auskömmliche“ Verzinsung.

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