Ausgabenarchiv

Data Analytics für die Energiewirtschaft
Die Digitalisierung verlangt von allen Playern im Markt, ihre Wertschöpfungskette neu zu sortieren. Dem riesigen Wachstums- und Entwicklungsfeld „Data Analytics“ widmen wir uns im Schwerpunkt der aktuellen e|m|w. Unsere Autoren erläutern die Möglichkeiten, wie sich mithilfe von Datenanalyse Effizienzen in den unterschiedlichsten Geschäftsfeldern heben lassen – von der Windenergie über den Netzbetrieb bis hin zum Endkundenvertrieb und zur Sektorkopplung.
 
So beschreibt Martin Ridder, Bereichsleiter Vertrieb bei der GASAG AG, wie mithilfe von Data Analytics die Bedürfnisse der Kunden antizipiert werden und die passenden Angebote zur richtigen Zeit gemacht werden können.
"Daten zu erheben lohnt sich nur, wenn diese auch richtig ausgewertet und genutzt werden", erklärt Peter Herbert Meiser, Abteilungsleiter Wind Cert Services bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Wie dies mithilfe einer neuen App für die Windenergie gelingt, finden Sie ebenso in dieser emw-Ausgabe.
 
Neben vielen weiteren spannenden Artikeln finden Sie außerdem exklusive Interviews mit Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender Verbund AG, sowie mit Peter Reitz, Vorstand der größten europäischen Strombörse EEX.
Industrie 4.0 meets Energie
Wir stehen am Anfang der vierten industriellen Revolution. Die Vernetzung von realer Produktionswelt und virtueller IT-Welt wird zunehmend Alltag. Dazu gehört auch, dass die Industrie ihren Energiebezug und -verbrauch digitalisiert – was Chancen für mehr Energieeffizienz eröffnet. Und hier ist noch Luft nach oben: Rund 30 Prozent des Energieverbrauchs entfallen hierzulande auf die Industrie.
 
„Eine smarte Fabrik braucht eine smarte Energieversorgung“, sagt Gunther Koschnik vom ZVEI. Im Interview mit emw.trends erläutert er, wie Fabriken mithilfe von Gleichspannungsnetzen Energie einsparen und als Prosumer zur Netzstabilität und Erneuerbaren-Integration beitragen können. Lesen Sie außerdem in unserem Heftschwerpunkt „Industrie 4.0 meets Energie“, wie künstliche Intelligenz und neuronale Netze energieintensiven Unternehmen zu mehr Effizienz verhelfen können, welches beeindruckende Lastverschiebungs-Potenzial in „Power-to-Aluminium" steckt und wie kritische Infrastrukturen von EVU und Industrie besser geschützt und Prozesse zugleich stabilisiert werden.
 
In der Rubrik „Markt & Technik“ schwenken wir von der Industrie 4.0 zur „Arbeit 4.0“ und berichten, wie Energieversorger mit sozialen Netzwerken Transparenz und Kreativität in ihren Unternehmen fördern und was wir aus der historischen Betrachtung der industriellen Revolutionen über die Zukunft lernen können.
Die vernetzte Stadt
Das Energiesystem steht vor einer Weiche: Steuern wir auf die „All-Electric-World“ zu, in der auch die Sektoren Wärme und Verkehr mit klimafreundlichem Strom laufen? Oder entwickelt sich die Gas-Infrastruktur zum zweiten Rückgrat der Energiewende? Die dafür notwendige Technologie Power-to-Gas ist verfügbar, aber schafft sie es auch in den Markt? Darüber diskutieren FNB-Gas-Vorstandsvorsitzender Ralph Bahke, Jochen Homann von der Bundesnetzagentur, Lex Hartman von Tennet, Agora-Energiewende-Direktor Dr. Patrick Graichen und Dr. Peter Röttgen vom Bundesverband Erneuerbare Energie im emw-Round-Table.

Was im Straßenverkehr in der Debatte steht, ist beim Schienenverkehr bereits entschieden: Dr. Hans-Jürgen Witschke, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Energie, haben wir über die Vergrünung des Bahnstroms interviewt – und über den Einstieg der Bahn in den Vertrieb von Strom an Endkunden. Ein weiterer neuer Player im Strom- und Wärmemarkt ist die Wohnungswirtschaft. Mit Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, haben wir im Rahmen unseres Schwerpunkts „Die vernetzte Stadt“ gesprochen. 
Vom Versorger zum Dienstleister
Viele Energieversorger tun sich mit dem Wandel zu flexiblen, kundenfreundlichen Dienstleistungsunternehmen schwer. Doch es gibt auch positive Beispiele. So haben die Wuppertaler Stadtwerke einen Blockchain-Handelsplatz für Ökostrom gestartet. Wir haben mit dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Feicht über diesen Schritt gesprochen. Eine andere Success-Story liefert das Schweizer Start-up Eturnity. Dessen CEO Matthias Wiget erläutert in seinem Gastbeitrag, wie seine Softwarelösung den Versorger BKW beim Vertrieb dezentraler Energiesysteme unterstützt.

Lesen Sie außerdem in unserem Schwerpunkt "Vom Versorger zum Dienstleister", wie ein Innovationsprojekt der EnBW in Brasilien die Basis für eine vernetzte Verkehrsinfrastruktur schafft. In der Rubrik "Markt & Technik" informieren wir Sie zudem über ein Methanol-Kraftwerk für den Heizungskeller und einen zentralen Energiemanager für die Elektromobilität. Frank Zeeb, Vorstand des Energieinfrastruktur-Unternehmens Alliander, erläutert im Interview mit emw.trends, wie intelligente Technologie das Leben in den Städten verbessern soll.
Klimafreundliche Mobilität
Der zunehmende Verkehr treibt Umweltschützern Sorgenfalten auf die Stirn. Unser Special "Klimafreundliche Mobilität" beleuchtet, welche technischen Möglichkeiten bestehen, um die Verkehrsflüsse klimafreundlicher zu gestalten - etwa mithilfe der Elektromobilität oder gasbetriebenen Antrieben. Allerdings - mit anderen Techniken allein ist es nicht getan, sind sich Prof. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin und Wasilis von Rauch, Bundesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland einig. Auch die Menschen müssen umdenken und ihr Verhalten ändern. Das kann die Politik ihnen aber auch schmackhaft machen - etwa mit fahrradfreundlicheren Innenstädten.

Neue Wege geht die Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit der Immobilienbranche - unser Thema im Interview mit Achim Südmeier, Vorstand der Rheinenergie. Mit Hildegard Müller, Vorstand für den Bereich Netze & Infrastruktur bei Innogy, haben wir über das "Designetz" gesprochen. In dem Projekt erforschen 46 Unternehmen, wie sich das Netz für die Energiewende smart machen lässt.
Disruption in der Energiewirtschaft – Auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen.
Auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen suchen sich viele Energieversorger Unterstützung von außen. Der Essener Energiekonzern Innogy geht dazu – wie auch andere Konzerne - dahin, wo Innovationen quasi am Fließband produziert werden: ins Silicon Valley. Wir waren vor Ort und berichten, wie Innogys kalifornische Ideenschmiede die Energiewelt von morgen verändern will. Dass neue Technologien auch in Deutschland erfolgreich entwickelt werden können, beweist das Aachener Start-ups GridX. Gründer David Balensiefen erklärt im Interview mit e21.digital die von seinem Unternehmen entwickelte Hardware und den Trend zu einer immer dezentraleren Energiewelt.

​Außerdem im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe: Wie Versorger mithilfe präziser Datenanalysen neue Geschäftsmodelle entwickeln, warum Energieunternehmen vor dem Start der Digitalisierungsoffensive zunächst eine selbstkritische Analyse durchführen sollten und wie eine neue Funktechnologie den Wohnungssektor revolutionieren könnte.
Chancen in der Wärmewende
Matthias Kurth prägte als Präsident der Bundesnetzagentur deren Anfangsjahre entscheidend mit. Für unser aktuelles Heft besuchte ihn unser Redakteur Dennis Fischer im heimischen Dreieich. Im Interview gibt er einen Rückblick auf seine Tätigkeit bei der Bundesnetzagentur und seinen Blick auf die heutige Lage der deutschen Energiewirtschaft.
 
Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe steht der Wärmemarkt. Neue Technologien und Ideen sind hier gefragt, wie die effiziente Nutzung von Abwärme oder Konzepte rund um Wärmepumpen. Nicht zu vergessen die mittlerweile schon etablierte Kraft-Wärme-Kopplung. Welche Tücken es dabei zu überwinden gilt, erläutert Matthias Funk, Technischer Vorstand der Stadtwerke Gießen, in seinem Artikel.
Mobilität im Wandel – Die Zukunft des Individualverkehrs.
Die Dieselkrise hat der Elektromobilität einen Schub verpasst. Doch sind praxistaugliche E-Fahrzeuge wirklich bald marktfähig? Und was würde die Elektrifizierung des Verkehrs für unser Energiesystem (und dessen Akteure) bedeuten? Diesen Fragen wollen wir uns im Schwerpunkt der aktuellen e21.digital-Ausgabe nähern. StreetScooter-Erfinder Günther Schuh ist davon überzeugt, dass der Markt für Elektromobilität längst da ist. „Nur das Angebot passt noch nicht“, so Schuh im Exklusiv-Interview. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung weist in seinem Gastbeitrag auf den Einfluss der Digitalisierung und das Entstehen immer neuer digitaler Mobilitätsservices hin. „Die Macht der Autokonzerne könnte schneller zu Ende gehen als es zurzeit im Rahmen der Antriebsdebatte den Anschein hat“, so seine Warnung.

In den anderen Rubriken blicken wir unter anderem auf die ersten Schritte von Energieversorgern bei der Anwendung von künstlicher Intelligenz, das Innovationspotenzial von Mieterstromprojekten sowie auf eine Plattform, die den digitalen Vergleich und Kauf von Energieeffizienz-Produkten ermöglicht. 
Frischer Wind im Windmarkt
"Frischer Wind im Windmarkt" - so haben wir unser aktuelles Special getauft. Und tatsächlich gibt es einiges an Neuerungen im Windmarkt zu vermelden: Ausschreibungen für Offshore-Parks, die mit Geboten von Null Euro enden, Onshore-Auktionen, bei denen hauptsächlich Bürgerinitiativen zum Zuge kommen und der Süden Deutschlands weitgehend außen vor gelassen wird. Bekannte Branchenvertreter wie EnBW-Vorstand Hans-Josef Zimmer und BWE-Präsident Herrmann Albers, aber auch der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller äußern sich zu den aktuellen Entwicklungen.
 
Im Interview trafen wir die beiden Süwag-Vorstände Mike Schuler und Dr. Markus Coenen. e|m|w sprach mit ihnen über ihre Erfahrungen unter anderen mit Quartierskraftwerken. Außerdem fragten wir sie, wie sie sich das Arbeiten der Zukunft vorstellen. Frédéric Gastaldo, CEO des Schweizer Dienstleisters Swisscom Energy Solutions, wirft mit uns einen Blick auf den deutschen, den schweizerischen sowie den französischen Energiemarkt. 
Digitalisierung von Prozessen – Was bringen Blockchain & Co. dem Energiemarkt?
Die fortschreitende Digitalisierung stellt viele bisher erfolgreiche Geschäftsmodelle von Energieversorgern in Frage. Doch womit sollen die Unternehmen in Zukunft Geld verdienen? Im Schwerpunkt dieser Ausgabe zeigen wir, welche Chancen die Digitalisierung beim Aufbau neuer, innovativer Services bietet. Ein vielversprechender Ansatz für Stadtwerke und regionale Versorger könnten sogenannte datengetriebe Geschäftsmodelle sein. Dabei nutzen Versorger gewonnene Marktdaten, um ihren Kunden vernetzte Dienstleistungen anzubieten. Große Hoffnungen setzt die Energiebranche aber auch in die Blockchain-Technologie. Robert Schwarz, Blockchain-Experte beim Beratungshaus Pöyry, sieht vor allem bei der Steuerung dezentraler Erzeugungsanlagen gute Möglichkeiten. „Allerdings vermisse ich in Deutschland Pioniere und ernstzunehmende Pilotprojekte“, so Schwarz.  

In der Rubrik „markt&technik“ dreht sich in dieser Ausgabe alles um die Wärmewende. Unsere Gastautoren nehmen die Marktchancen von strombetriebenen Heizungsystemen in den Fokus und zeigen auf, wie Power-to-Gas-Anwendungen bereits heute in Wohngebäuden eingesetzt werden können.   
1   |   2   |   3   |   4   |   5      [Nächste Seite]      [11]