e|m|w Ausgabe 3/2016

Der digitale Energieversorger

Erschienen am 01.06.2016

Die Digitalisierung verändert unsere Welt im rasanten Tempo und macht auch vor der Energieversorgung nicht halt. Das ist mit Herausforderungen verbunden, eröffnet aber auch neue Chancen, wie die Vernetzung dezentraler Erzeugungsanlagen oder Mieterstrom-Modelle. Wie sich smarte Ideen im Energiemarkt realisieren lassen, lesen Sie in unserem Special „Digitalisierung der Energiewirtschaft“. Passend dazu ist auch das Interview mit Edna-Geschäftsführer Rüdiger Winkler. Er sprach mit e|m|w über das Digitalisierungsgesetz, die gestiegenen Anforderungen an die IT-Systeme sowie über die zunehmende Dezentralisierung des Energiesystems.

Frank Mattat, Sprecher der Geschäftsführung von Gasag Contracting, äußert sich im e|m|w-Interview zwar nicht zur Digitalisierung. Gleichwohl treiben auch ihn die geänderten Rahmenbedingungen im Energiemarkt um. Geschäftsmodelle werden sich seiner Einschätzung nach künftig immer schneller überholen. Die Digitalisierung − aber auch der Wettbewerbsdruck – machen sich insbesondere im Vertrieb bemerkbar. Welche Strategien Energieunternehmen hier fahren können, beleuchtet der Artikel „Energiemarkt 2030+“. Gleichzeitig dürfen sich Versorger nicht verrennen, um Neukunden um jeden Preis zu gewinnen. Siegfried Numberger von Preisenergie erläutert in seinem Artikel „Neukundenpricing“, wie es besser geht.

Inhalt dieser Ausgabe:

Regulierung & Netze

  • Pooling von Batteriespeichern aus privaten Photovoltaikanlagen
    von Philipp Eisenring, Geschäftsleitung, Ampard AG

    Dezentrale Stromspeicher stellen eine wichtige Möglichkeit für die Speicherung von Solarstrom dar. Die kleinen, mit privaten Photovoltaikanlagen zusammen betriebenen Batterien sollen...  mehr anzeigen >

    Dezentrale Stromspeicher stellen eine wichtige Möglichkeit für die Speicherung von Solarstrom dar. Die kleinen, mit privaten Photovoltaikanlagen zusammen betriebenen Batterien sollen aber nicht nur für sich alleine betrachtet werden. Intelligent vernetzt und als virtuelles Kraftwerk in den Strommarkt eingebunden, bergen sie großes Potenzial.

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  • Stichwort
    Begrenzung der EEG-Umlage
    von Agnes Wippich, Rechtsanwältin, CMS Hasche Sigle

    Unternehmen, die bestimmten Branchen angehören und stromkostenintensiv sind, können für ihren Stromverbrauch, der eine Gigawattstunde übersteigt, die Reduzierung (sog....  mehr anzeigen >

    Unternehmen, die bestimmten Branchen angehören und stromkostenintensiv sind, können für ihren Stromverbrauch, der eine Gigawattstunde übersteigt, die Reduzierung (sog. Begrenzung) der EEG-Umlage beantragen. Mit der zum 24. Februar 2016 in Kraft getretenen Besondere-Ausgleichsregelung- Durchschnittsstrompreis-Verordnung (DSPV) wurde die bereits mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2014 eingeführte Regelung komplettiert, wonach es bei der Stromkostenintensität auf einen durchschnittlichen Strompreis für Unternehmen mit ähnlichem Stromverbrauch ankommt.

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Beschaffung & Handel

  • Wind Index Futures
    von Christopher Zehe, Stadtwerke Erfurt, und Prof. Dr.-Ing. Konstantin Lenz, Fachhochschule Erfurt und Nasdaq Commodities

    Seit dem 8. Dezember 2015 sind Wind Index Futures an der Börse Nasdaq Commodities handelbar. Als Abrechnungsbasis und damit als Underlying für diese Futures dient der synthetische...  mehr anzeigen >

    Seit dem 8. Dezember 2015 sind Wind Index Futures an der Börse Nasdaq Commodities handelbar. Als Abrechnungsbasis und damit als Underlying für diese Futures dient der synthetische Windproduktionsindex Narex Wide. Wind Index Futures stellen ein neues und innovatives Handelsinstrument im liberalisierten Energiemarkt dar und ermöglichen die Absicherung gewisser Risiken, die durch die Volatilität der Windstromerzeugung entstehen. Nachfolgend wird die Funktionsweise der Wind Index Futures und des Produktionsindex beschrieben und die Möglichkeiten der Risikoabsicherung erörtert.

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Marketing & Vertrieb

  • Neukundenpricing: Akquisition werthaltiger Kunden
    von Dr. Siegfried Numberger, Geschäftsführer, Preisenergie GmbH

    Neukunden gewinnen kostet Geld, je nach Vertriebskanal, Markenstärke und Boni mehrere Hundert Euro pro Abschluss. Häufig ist unklar, ob sich solche Investitionen jemals auszahlen, vor...  mehr anzeigen >

    Neukunden gewinnen kostet Geld, je nach Vertriebskanal, Markenstärke und Boni mehrere Hundert Euro pro Abschluss. Häufig ist unklar, ob sich solche Investitionen jemals auszahlen, vor allem, wenn neu gewonnene Kunden bereits nach einem Jahr wieder weiterziehen. Der Artikel stellt eine einfache Methode vor, wie sich die Rentabilität eines Neukunden abschätzen und die Akquisition werthaltiger Kunden sicherstellen lässt.

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  • Energiemarkt 2030+
    Auswirkungen auf den EVU-Vertrieb
    von Florian Werner, Andreas von Eichborn und Malte Gelück, The Advisory House

    In der Analyse einer Vielzahl globaler Trends wurden fünf Kerntreiber identifiziert, welche den Energiemarkt maßgeblich verändern werden. Aus dem resultierenden Zukunftsszenario...  mehr anzeigen >

    In der Analyse einer Vielzahl globaler Trends wurden fünf Kerntreiber identifiziert, welche den Energiemarkt maßgeblich verändern werden. Aus dem resultierenden Zukunftsszenario lassen sich Implikationen und Handlungsempfehlungen für den Vertrieb von EVU ableiten. Der Energiemarkt 2030+ trennt sich in eine zentrale und eine dezentrale Welt auf, welche weiterhin verbunden bleiben.

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Energieeffizienz & Erzeugung

  • Intelligente Steuerung von Stromspeichern
    von Axel Menze, Geschäftsführer Süwag Grüne Energien und Wasser

    Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke und Windparks unterstützen die Energiewende - direkt vor Ort, direkt in den Kommunen. Besondere Wichtigkeit kommt dabei in den letzten Jahren dem...  mehr anzeigen >

    Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke und Windparks unterstützen die Energiewende - direkt vor Ort, direkt in den Kommunen. Besondere Wichtigkeit kommt dabei in den letzten Jahren dem Thema Stromspeicher zu. Denn mit ihrer Hilfe kann der Autarkiegrad von dezentralen Energieversorgungsanlagen auf bis zu neunzig Prozent erhöht werden.

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  • Was kann ein Ökostrom-Label mit Herkunftsnachweisen leisten?
    von Dr. Martin Bischoff, Geschäftsführer, Bischoff & Ditze

    Beim Kauf von Ökostrom haben die Verbraucher die Wahl zwischen Produkten mit unterschiedlichen Grünstrom-Labels. Alle diese Labels sollen garantieren, dass durch den Kauf der...  mehr anzeigen >

    Beim Kauf von Ökostrom haben die Verbraucher die Wahl zwischen Produkten mit unterschiedlichen Grünstrom-Labels. Alle diese Labels sollen garantieren, dass durch den Kauf der entsprechenden Produkte nachhaltig und zusätzlich in erneuerbare Energien investiert wird. Dafür stellen die Label-Geber unterschiedliche Voraussetzungen an die Art der Herkunftsnachweise, die für das Labelling und den Verkauf des Ökostroms notwendig sind.

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Interview

  • Interview
    Interview mit Rüdiger Winkler, Geschäftsführer beim Edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation
    von Michaela Tix

    Der Edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation vertritt 53 Unternehmen – darunter Softwarehersteller, IT-Dienstleister sowie Unternehmensberater. Für seinen...  mehr anzeigen >

    Der Edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation vertritt 53 Unternehmen – darunter Softwarehersteller, IT-Dienstleister sowie Unternehmensberater. Für seinen Geschäftsführer Rüdiger Winkler ist das geplante Digitalisierungsgesetz nur ein kleines Puzzlestück für die Digitalisierung der Energiewirtschaft, über die er im Interview mit der e|m|w sprach.

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  • Interview
    Interview mit Frank Mattat, Sprecher der Geschäftsführung der Gasag Contracting GmbH
    von Christian Seelos

    Frank Mattat, Sprecher der Geschäftsführung von Gasag Contracting, erläutert im e|m|w-Interview, wie sich sein Unternehmen für die Zukunft aufstellt. Künftig werden sich...  mehr anzeigen >

    Frank Mattat, Sprecher der Geschäftsführung von Gasag Contracting, erläutert im e|m|w-Interview, wie sich sein Unternehmen für die Zukunft aufstellt. Künftig werden sich seiner Einschätzung nach Geschäftsmodelle immer schneller überholen. Daher müssten Unternehmen sowohl untereinander kooperieren als auch mit den Kunden.

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Kommentar

  • Kommentar
    Kommunikation ist auch im Energiesystem Trumpf
    von Felix Dembski, Bereichsleiter Smart Grids, Bitkom

    Auf dem Weg in eine grenzkostenfreie, nachhaltige Energieversorgung werden Kommunikation
    und Interaktion eine entscheidende Rolle spielen. Nach Jahren der Diskussionen
    zwischen...  mehr anzeigen >

    Auf dem Weg in eine grenzkostenfreie, nachhaltige Energieversorgung werden Kommunikation
    und Interaktion eine entscheidende Rolle spielen. Nach Jahren der Diskussionen
    zwischen Energie- und Digitalbranche sollten jetzt wieder alle an einem Strang ziehen,
    um durch attraktive Produkte die Energiewende weiter voran zu treiben.

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Marktüberblick

  • Contracting
    von Mareike Lickfeld

Special: Der digitale Energieversorger

  • Wie Stadtwerke von virtuellen Kraftwerken profitieren
    Große Wachstumspotenziale durch dezentrale Energieanlagen im eigenen Versorgungsgebiet
    von Jochen Schwill, Next Kraftwerke und Carsten Wenger, VHPready

    Der sinkende Einfluss fossiler und nuklearer Großkraftwerke sowie die Digitalisierung der Energiewirtschaft machen Geschäftsmodelle rund um virtuelle Kraftwerke attraktiv. Häufig...  mehr anzeigen >

    Der sinkende Einfluss fossiler und nuklearer Großkraftwerke sowie die Digitalisierung der Energiewirtschaft machen Geschäftsmodelle rund um virtuelle Kraftwerke attraktiv. Häufig erkennen Stadtwerke jedoch nicht die Chancen, die dieses Geschäftsfeld ihnen bietet. Wie können Stadtwerke tatsächlich profitieren und was müssen sie leisten?

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  • Die Fallstricke beim Aufbau von Mieterstrom-Angeboten
    Vattenfall setzt auf externe Prozessunterstützung
    von Daniel Samatin, Prokurist Wilken Prozessmanagement GmbH, und Uwe Pagel, Press’n’Relations GmbH

    Was liegt näher, als neben der Wärme, die in einem Blockheizkraftwerk produziert wird, auch den erzeugten Strom direkt vor Ort zu verbrauchen? Deswegen begann auch die Vattenfall Europe...  mehr anzeigen >

    Was liegt näher, als neben der Wärme, die in einem Blockheizkraftwerk produziert wird, auch den erzeugten Strom direkt vor Ort zu verbrauchen? Deswegen begann auch die Vattenfall Europe New Energy Services GmbH 2013 mit der Umsetzung eines Mieterstrom-Angebots, das als „Haus-Strom“ in Berlin, Hamburg und Potsdam vermarktet wird. Schnell zeigte sich, dass diese spezielle Form der Direktvermarktung nicht einfach abzubilden ist. Seit 2015 setzt der Spezialist für Wärmeversorgungslösungen auf externe Unterstützung.

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  • Nachgefragt
    Image von Smart Home und Smart Metering

    Für diese Ausgabe der e|m|w befragte das Marktforschungsinstitut YouGov über 2.000 Menschen zu Smart Home und Smart Metering. Zentrales Ergebnis: Die Menschen interessieren sich umso...  mehr anzeigen >

    Für diese Ausgabe der e|m|w befragte das Marktforschungsinstitut YouGov über 2.000 Menschen zu Smart Home und Smart Metering. Zentrales Ergebnis: Die Menschen interessieren sich umso mehr für Smart-Home-Produkte, je jünger, besser gebildet und je wohlhabender sie sind. Und: Männer interessieren sich tendenziell mehr für Smart Metering.

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  • Pro & Contra
    Sollten die Preisobergrenzen für Smart Meter angehoben werden?
    von Carsten Liedtke, Sprecher der Geschäftsführung, SWK Stadtwerke Krefeld AG, und Johanna Kardel, Referentin für Energieeffizienz beim Verbraucherzentrale Bundesverband

    Wie teuer darf der Einbau von intelligenten Zählern werden? Darüber diskutieren Carsten Liedtke, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Krefeld AG mit Johanna Kardel,...  mehr anzeigen >

    Wie teuer darf der Einbau von intelligenten Zählern werden? Darüber diskutieren Carsten Liedtke, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Krefeld AG mit Johanna Kardel, Refertin beim Verbraucherzentrale Bundesverband in einem Pro & Contra. Kardel lehnt höhere Kosten für Verbraucher kategorisch ab, das Geld lasse sich nicht durch Stromsparen kompensieren. Liedte argumentiert hingegen mit den hohen Kosten die für die Energieunternehmen durch die Einbaupflichten entstehen.

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  • Was Energielieferanten von Amazon lernen können
    von Tim Pohlenz und Dr. Frank Reffel, Consultants, DNV GL – Energy

    Im Wettbewerb bestehen und ihre Marktposition ausbauen zu können,scheint für viele Energieversorger in weite Ferne gerückt zu sein. Es stellt sich die Frage, was zu unternehmen ist.   mehr anzeigen >

    Im Wettbewerb bestehen und ihre Marktposition ausbauen zu können,scheint für viele Energieversorger in weite Ferne gerückt zu sein. Es stellt sich die Frage, was zu unternehmen ist. Der Blick auf Amazon, einen Marktführer im Bereich der Digitalisierung, kann viele Fragen beantworten.

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e|m|w persönlich

  • Dietmar Spohn
    Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum Holding GmbH

Prozesse & IKT

  • Datenklau auf Webseiten
    von Julius Ewig, Geschäftsführer, Metapeople GmbH

    Auf den Webseiten von Energieversorgern sind in der Regel so genannte Pixel-Tags integriert. Sie dienen entweder dem Unternehmen selbst, um mehr Informationen über die Besucher der Homepage...  mehr anzeigen >

    Auf den Webseiten von Energieversorgern sind in der Regel so genannte Pixel-Tags integriert. Sie dienen entweder dem Unternehmen selbst, um mehr Informationen über die Besucher der Homepage zu generieren. Oder sie wurden von Geschäftspartnern implementiert, etwa, um zielgerichtet Werbung schalten zu können. Pixel-Tags stellen aber auch ein Risiko dar. Sie können von Dritten missbraucht werden, beispielsweise um Kunden abzuwerben. Unternehmen sollten daher die auf ihren Seiten implementieren Tags genau im Blick haben.

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