Flexibilität durch Funktionale Speicher

Schwerpunkt: Speicher  /  Christoph Pellinger und Ulrich Wagner, Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V., München

Power-to-Heat-Lösungen und das industrielle Lastmanagement haben ein enormes Potenzial zur Stabilisierung des Übertragungsnetzes und zur kostengünstigen Integration erneuerbarer Energien. Laut einer aktuellen Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft können aber auch Kraftwerksbetreiber  vom Ausbau sogenannter Funktionaler Speicher profitieren, da die Einsatzzeiten von Grundlastkraftwerken steigen. Um das Potenzial tatsächlich ausnutzen zu können, ist jedoch eine Flexibilisierung der Abgaben sowie eine Sensibilisierung von Industrieunternehmen nötig, so die Autoren der Studie.

Ziel der Studie war die Analyse und systemische Bewertung von Maßnahmen zur Flexibilisierung mittels sogenannter Funktionaler Speicher. Betrachtet wurden Power-to-Heat, Lastflexibilisierung in der Industrie und privaten Haushalten, Elektromobilität, stationäre Batteriespeicher, Pumpspeicher und Power-to-Gas. Unter Merit Order wird in der Studie eine relative Einordnung verschiedener Speichertechnologien hinsichtlich ihres Mehrwerts beim langfristigen Ausbau von Speichern verstanden, jeweils aus System- und Akteurssicht.

Das System wurde auf Übertragungsnetzebene für Deutschland und Österreich in stündlicher Auflösung unter Berücksichtigung des europäischen Verbundsystems simuliert. Alle wetterab-hängigen Eingangsdaten wurden mit den meteorologischen Daten aus dem Jahr 2012 erstellt. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird in Deutschland nach dem Szenariorahmen des Netzentwicklungsplans 2015 mit 60 GW Fotovoltaik, 76 GW Onshore- und 14 GW Offshore-Wind für das Jahr 2030 angenommen...

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