Speicher für die Energiewende nutzen

Sonderteil Neue Energiewirtschaft  /  Robert Busch, Geschäftsführer Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne)

Die Zahl der Haushalte die Strom selbst erzeugen und verbrauchen wächst stetig. Getrieben wird dieser Trend durch sinkende Batterie- und Modulpreise. Auch wenn die meisten dieser Betreiber ihre Anlagen nur für den Eigenverbrauch nutzen, entsteht hier ein Flexibilitätspotenzial, welches sich etwa in einem virtuellen Kraftwerk für den Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch nutzen ließe. Angesichts der steigenden Kosten für die Abregelung erneuerbarer Energien wäre dies ein sinnvoller Ansatz. Das Problem: Die anstehende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) könnte nun genau diesen Weg erschweren, so Robert Busch vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft.

Hintergrund ist die geplante, an und für sich richtige Regelung, mit der eine doppelte Umlagebelastung für in einen Speicher eingebrachte Kilowattstunde Strom vermieden werden soll. Die Neuregelung orientiert sich dabei an der Frage, ob ein Anlagenbetreiber für selbstverbrauchten Strom (anteilig) die EEG-Umlage bezahlt. Ist dies wie bei gekoppelten Anlagen über 10 Kilowatt installierter Leistung der Fall, so muss er für Strom, den er aus dem Netz zwischenspeichert, keine Umlage zahlen. Dies gilt allerdings nicht für mit einem Speicher gekoppelte PV-Anlagen unter 10 Kilowatt Leistung, da diese von der Umlage für den Eigenverbrauch befreit sind. Die meisten Privatverbraucher bleiben als „Prosumer“ unterhalb dieser Leistungsgrenze...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3|16 der e21.digital. Alle Artikel der Ausgabe 3|16 Komplette Ausgabe 3|16 herunterladen