Auch eine Disruption: Röhrenjeans statt Anzug

Standpunkt  /  Christian Seelos – e21.digital-Redaktion

Im Kopf des Beobachters war das Bild der Energiewirtschaft lange geprägt von älteren Herren in dunklen Anzügen, die sich über Jahrzehnte währende Investitionszyklen unterhielten und Neuerungen wie die Verbreitung der erneuerbaren Energien als unrentable Last abtaten, die ihnen die Politik aufzwingt. Doch das hat sich gewandelt. Die Branche hat erkannt, dass sich fernab von Ideologie mit neuen Geschäftsmodellen Geld verdienen lässt. Begleitet wird dieser Prozess vom neuen Zauberwort, ohne das kein Managervortrag mehr auszukommen vermag: Disruption.

Die Branche orientiert sich an inzwischen milliardenschweren Start-ups aus den USA. Die Firmen entsenden ihre kreativen Köpfe in freischaffende Denklabore, wo Anzug und Krawatte deplatziert wären und Sneaker und Röhrenjeans zum neuen Bild der Energiewirtschaft werden. Dem Image der Unternehmen kommt das zu Gute. Lange Zeit im Keller der Beliebtheitsskala anzutreffen, klettert die Energiewirtschaft im Ansehen der Bevölkerung nach oben. Zum dritten Mal in Folge habe sich das Image der Energiebranche in einer bundesweiten Umfrage verbessert, vermeldete jüngst der BDEW. Die Disruption im Energiemarkt zeigt erste Erfolge...

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