Die Flatrate kommt!

Standpunkt  /  Christian Seelos – e21.digital-Redaktion

Es war ein denkwürdiger Moment vor rund drei Jahren bei einer der größeren Energiekonferenzen in Berlin. Auf dem Podium saßen prominente Vertreter von Stadtwerken und diskutierten über die künftige Energieversorgung, als sich Prof. Georg Erdmann von der TU Berlin zu Wort meldete: „Wie wollen Sie verhindern, dass Unternehmen wie Google Ihren heutigen Kunden im Austausch für deren Daten eine günstige Strom-Flatrate oder gar Strom zum Nulltarif anbieten?“, fragte er in die Runde und hinterließ weitgehend ratlose Stadtwerker. Eine Strom- Flatrate, in Zeiten, in denen in Berlin und Brüssel hitzig über die Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz gestritten wurde, erschien absurd.

Und doch verfestigte sich die Debatte über die Strom-Flatrate allmählich. Zunächst getrieben von der Erneuerbarenbranche, für die das Einsparen CO2-freier Energie bei wachsenden Überschussmengen kontraproduktiv erscheint. Dann aufgegriffen von den Netzbetreibern, die sich angesichts wachsender Eigenproduktion Sorgen um ihre Einnahmen machen und eine Flatrate für die Netznutzung in die politische Diskussion brachten.
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