Unter den Wolken

Schwerpunkt: Energiewetter  /  René Cattin – Meteotest, Bern

Noch vor nicht allzu langer Zeit war die präzise Vorhersage der Sonneneinstrahlung in der Meteorologie von eher geringem Interesse. Im Zentrum standen Prognosen für Parameter wie Temperatur, Wind, Niederschlag oder allenfalls die Sonnenscheindauer. Heute hat sich die Ausgangslage völlig verändert: Durch den starken Zubau der Fotovoltaik sind Netzbetreiber, Stromhändler und Direktvermarkter sowie Energiemanagement-Systeme sehr stark von treffsicheren Strahlungsvorhersagen abhängig geworden. Daraus hat sich in den letzten Jahren in der Energiemeteorologie ein neuer Markt entwickelt, in welchem sowohl die Wissenschaft als auch private Firmen intensiv an neuen Methoden und Produkten arbeiten.

Die auf der Erde ankommende Sonneneinstrahlung bestimmt direkt den Ertrag einer Fotovoltaikanlage. Wolken und die atmosphärische Trübung beeinflussen dabei die zu Verfügung stehende Einstrahlung. Bei wechselnd bewölkten Verhältnissen, wie sie in weiten Teilen Europas üblich sind, können in kurzer Zeit sehr große Schwankungen der Solarproduktion auftreten.
...
 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5|16 der e21.digital. Alle Artikel der Ausgabe 5|16 Komplette Ausgabe 5|16 herunterladen