Regulierung & Netze Dr. Manfred Benthaus, TU München

Auslaufmodell Stromversorgungnetz

Diskussionen um das öffentliche Stromnetz nehmen zwei Grundvoraussetzungen als gegeben an. Erstens wird das Netz nicht nur als zentraler Bestandteil der Energieversorgung angesehen. Seine Existenz scheint sogar quasi per „Naturgesetz“ definiert und nicht veränderbar zu sein. Gerade deswegen sind zweitens in der noch dazu Kopf stehenden Finanzwelt regulierte Netzbetreiber ein höchst gefragtes Kauf- und Anlageobjekt, scheinen doch das Naturgesetz und die deutsche Regulierung für eine immerwährende, stete Rendite zu sorgen bei vermeintlich null Risiko. Nachfolgend wird gezeigt, warum entgegen der vielfach vorherrschenden Meinungseinigkeit abweichend argumentiert werden muss, und welche Zukunftsoptionen im Netzgeschäft noch bestehen. Dazu werden zunächst Risiko und Rendite im deutschen Netzgeschäft kritisch hinterfragt.

Vollständigen Artikel lesen?

Sie sind bereits Kunde?

Dann können Sie diese Ausgabe als E-Paper lesen.

Jetzt einloggen.

Login

Diese Ausgabe kaufen

Jetzt E-Paper herunterladen oder die gedruckte Ausgabe bestellen.

E-Paper kaufen Printausgabe bestellen

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der e|m|w 6|16.

Alle Artikel der Ausgabe 6|16 Ausgabe kaufen