Flexibilitätsvermarktung im Intraday-Handel

Markt & Technik  /  Von Christian Hövelhaus und Christoph Gardo, ES FOR IN, Essen

Industriebetriebe mit hohem Stromverbrauch konnten Flexibilitätspotenziale bislang recht lukrativ am Regelenergiemarkt monetarisieren. Inzwischen sind die Vergütungen für das reine Vorhalten entsprechender Kapazitäten jedoch stark gesunken. Der Essener Energiedienstleister Es For In bietet Industrieunternehmen als Alternative einen automatisierten Zugang zum Intraday-Handel der Strombörse EPEX Spot an, mit dem sich deutlich höhere Erlöse als am Regelenergiemarkt erzielen lassen.

Schlagworte wie Demand-Side-Management, Lastmanagement, Flexibilität oder Regelenergievermarktung beschäftigen neben der Energiewirtschaft auch die Industrie. Dabei geht es um die kommerziell attraktive Vermarktung von Strom-Flexibilität, um die Stromnetzstabilität zu fördern und die Energiewende in Deutschland zu unterstützen. Bis heute steuern zahlreiche Regelenergievermarkter die von Industriebetrieben zur Vermarktung angebotene Flexibilität. Das Angebot konzentriert sich hauptsächlich auf die Minutenreserve und mit Abstrichen auf die Sekundärregelleistung. Die Attraktivität dieser Vermarktungskanäle lag in der Vergütung zu Leistungspreisen für die reine Vorhaltung der Flexibilität. Jedoch sinken speziell diese Leistungspreiserlöse drastisch. Signifikante Erträge werden nur noch aus tatsächlichen Abrufen erzielt. Doch die Regelenergiemärkte sind dafür nicht der kommerziell optimale Vermarktungskanal.

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