Wege zur wirtschaftlichen Eigenversorgung

EEG- und KWK-Novellen bieten Chancen für Neu- und Bestandsanlagen
Regulierung & Netze  /  Maik Sinagowitz, Felix Thul, und Felix Neuschwander, Berater, PricewaterhouseCoopers AG

Seit dem Inkrafttreten des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) 2014 wird grundsätzlich eine Mindestumlage für das „Eigenstromprivileg“ erhoben. Die Novellierungen des EEG und auch des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) zum 1. Januar 2017 brachten weitere Veränderungen für bestehende und neue Anlagen mit sich. Auch nach ihnen bleibt die Eigenstromerzeugung für bestimmte Stromletztverbraucher attraktiv. Professionelle Analysen können Kostensenkungspotenziale identifizieren helfen.

Eigenversorgungssachverhalte („EVS“) zeichnen sich in der Regel durch den Betrieb von dezentralen Erzeugungsanlagen aus, die zum Zweck der Energieversorgung einzelner Verbraucher errichtet werden. Es handelt sich dabei häufig um Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen („KWK-Anlagen“) oder auch (bisher vergleichsweise seltener) um Stromerzeugungsanlagen - darunter Solar- und Windanlagen. EVS existieren in Deutschland seit Jahrzehnten vorwiegend an Standorten energieintensiver Industriebetriebe, z. B. in Chemieparks, Raffinerien und Papierfabriken, wo Wärme in Form von Prozessdampf und Strom gleichermaßen benötigt werden. Fossil befeuerte Energieerzeugungsanlagen zur Eigenversorgung wurden teilweise bereits beträchtliche Zeit vor dem Inkrafttreten der gesetzlichen Fördertatbestände des ersten EEG im Jahr 2000 und des ersten KWKG im Jahr 2002 in Betrieb genommen.

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