Chancen und Risiken im Vertrieb von Wärmestrom

Herausforderungen für die Kalkulation
Marketing & Vertrieb  /  Thomas Wolfrum, Leiter Produktentwicklung, Get AG

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2009 standen elektrische Speicherheizsysteme in bestimmten Gebäuden vor dem Aus. Die EnEV-Novelle aus dem Jahr 2013 hob das Verbot dieser Geräte jedoch wieder auf, so dass sie quasi eine Renaissance erfuhren. Zumindest haben sie ihren Stand seit 2010 halten können. Laut dem für das Berichtsjahr 2015 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt gemeinsam herausgegebenen Monitoringbericht betrug der Anteil an Heizstrom für Kunden mit Standardlastprofil (SLP) bezogen auf den Gesamtstromabsatz 8,7 Prozent (vgl. Abb.1). Die Lieferung verteilte sich auf 1,6 Mio. Zählpunkte mit Nachtspeicherheizungen sowie rund 377.000 Zählpunkte mit elektrisch betriebenen Wärmepumpen.

Wärmepumpen im Aufwind Deren Anteil könnte deutlich wachsen. Dafür spricht zum einen der nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe mit 65.000 Heizungswärmepumpen um 17 Prozent gestiegene Absatz allein in 2016. Zum anderen misst die Politikberatung Agora Energiewende in ihrer im Februar 2017 vorgestellten Studie „Wärmewende 2030“ gerade umweltfreundlichen Wärmepumpen perspektivisch eine tragende Rolle bei.

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