Energieversorger stellen sich neu auf

Organisation & Strategie  /  Matthias Deeg, Leiter der Beratungssparte für die Energiebranche, Horváth & Partners

Die Stimmung bei den Energieversorgern hellt sich auf. Knapp ein Drittel betrachtet sich im Kontext der Energiewende als gut aufgestellt und sieht Wachstumspotenzial. Als zukünftig margenstärkste Bereiche gelten energienahe Dienstleistungen und Flexibilisierungsoptionen. Digitalisierungsmaßnahmen sollen die Effizienz weiter steigern. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Strategieentwicklung von Energieversorgern“ der Managementberatung Horváth & Partners, die alle zwei Jahre durchgeführt wird.

Gegenüber den vorherigen Studien hat sich die Gewinnerwartung der Energieversorger deutlich verbessert. Knapp die Hälfte der Befragten rechnet bis 2025 mit steigenden bzw. gleichbleibenden Ergebnissen. 2015 waren es nur 15 Prozent, die so positiv in die Zukunft blickten. Einer der Gründe für dieses Resultat ist die veränderte strategische Ausrichtung vieler Energieversorger. Im Zuge der politisch gewollten Abkehr von konventioneller fossiler bzw. atomarer Erzeugung hin zu erneuerbaren Energien mussten sich die Energieunternehmen sich neu aufstellen.

Mittlerweile sehen sich mehr als 80 Prozent der Versorger gut positioniert, um die Risiken der Energiewende zu bewältigen sowie die daraus resultierenden Chancen zu nutzen und dementsprechend zu wachsen. Das sind knapp 20 Prozentpunkte mehr als in der Vorgänger-Studie von 2015. Erstmals seit Initiierung der Umfrage im Jahr 2011 rechnen die Befragten mehrheitlich damit, dass das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2025 40 bis 45 Prozent des Stroms mit erneuerbaren Energien zu erzeugen, erreicht wird...

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