Wie künstliche Intelligenz und Big Data die Energieverteilung verändern

e|m|w.trends  /  Arnaud de Moissac, Mitgründer und CEO, DCbrain

Künstliche Intelligenz und Big Data haben in Bereichen wie der Finanzbranche und der Automobilindustrie als bahnbrechende Technologien bereits den Status Quo geändert. Doch obwohl es diese Technologien bereits seit einem Jahrzehnt gibt, haben sie bisher noch keine großen Auswirkungen auf den Energiesektor gehabt – und das gilt insbesondere auch für Netzbetreiber.

Künstliche Intelligenz (KI) kann als ein lernendes System definiert werden, das in der Lage ist, wichtige Entscheidungen unter realen Bedingungen zu treffen, die Vergangenheit zu interpretieren, die Gegenwart zu optimieren und die Zukunft vorherzusagen. Die Finanzbranche und die Automobilindustrie wurden durch Künstliche Intelligenz dank des Volumens der dort zugänglichen und wertvollen Daten bereits von Grund auf transformiert. Die von KI und Big Data angestoßenen Lösungen haben das Potenzial, auch die Zukunft der Energieverteilung zu verändern. Aber wie lässt sich das verwirklichen?

Künstliche Intelligenz für Netzbetreiber 
Mit der zunehmenden Verbreitung von Cloud Computing werden auch Lösungen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, einfacher verfügbar und einsatzbereiter. Die einzigen Beschränkungen sind die benötigte Rechenleistung und die Verfügbarkeit relevanter Daten. Netzbetreiber, Verteilnetzbetreiber (VNB) und Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) verfügen allesamt bereits über Systeme in ihren Netzen, die immense Datenmengen sammeln. Trotzdem werden diese Daten meist nicht voll ausgeschöpft und ihr Wert oft unterschätzt...

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