Mit Know-how und Mut auf zu neuen Geschäftsmodellen

Die Transformationskraft der Digitalisierung nutzen
Commodities & Dienstleistungen  /  Ruth Alt-Jansky und Thomas Bächle, Geschäftsführung der VERBUND Trading & Sales Deutschland GmbH

Die traditionelle Wertschöpfungskette im Energiesektor ist im Umbruch – von Erzeugung, Transport und Stromhandel bis hin zum Vertrieb an den Verbraucher. Die Digitalisierung, die Erwartungen der Verbraucher und viele neue kleinere Marktteilnehmer treiben die Entwicklung neuer Geschäftsfelder vor allem „hinter dem Zählpunkt“ voran. Und die Digitalisierung ist es auch, die Stadtwerken und Versorgern die richtigen Lösungen eröffnet, sich diesen Entwicklungen zu stellen.

Um dem „Game Changer“ Digitalisierung gerecht zu werden und sich im Markt durchzusetzen, werden zwei Faktoren erfolgsentscheidend sein für die Energieversorger von heute: Effizienzsteigerung und Prozessverbesserungen. Gerade hier sieht man bei VERBUND vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Stromhandel 4.0: Energie smart & bequem managen
Mit dem Aufbau einer B2B-Online- Handels- und Vertriebsplattform hat VERBUND letztes Jahr einen wichtigen digitalen Meilenstein gesetzt: Dies war der nächste logische Schritt, nachdem die 128 Wasserkraftwerke seit Langem vollautomatisch gesteuert werden und auch der Stromhandel an der Börse komplett digitalisiert ist. Die Plattform namens „VISION“ vereinfacht die Energiebeschaffung radikal: Geschäftskunden erhalten damit ein portables, nutzerfreundliches und sicheres Tool, in dem das gesamte Vertriebs- und Handelsangebot sowie sämtliche dahinterliegenden Prozesse und Abwicklungsschritte gebündelt werden: von aktuellen Markteinschätzungen und -Preisen, Fix Trades, Portfolio Management und Order Management, Intraday-Handel oder Vertragsmanagement. Kunden greifen via PC, Tablet oder Smartphone ganz einfach auf wichtige Services zu – etwa auf einen Online-Preis-Schirm zur Markteinschätzung, eine Handelsapplikation und ein laufendes Reporting der Transaktionen. Der modulare Aufbau der Plattform, die gemeinsam mit den Kunden entwickelt wurde – erlaubt es außerdem, neue Inhalte problemlos zu integrieren und VISION ganz auf das Geschäftsmodell des Kunden zuzuschneiden. Darüber hinaus ist die Einbindung von Drittanwendungen wie virtuelle Kraftwerke und Demand Response möglich. Wichtigste Schnittstelle zum Kunden bleibt dabei der qualifizierte Vertriebsmitarbeiter, wenn es um komplexere Themenstellungen und Produkte geht...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4|18 der e|m|w. Alle Artikel der Ausgabe 4|18

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