"Handeln bedeutet nicht, an Bestehendem festzuhalten"

Interview  /  Interview mit Dr. Christian Becker und Wilfried Ullrich, Vorstand, Stadtwerke Aachen

Die Stadtwerke Aachen (Stawag) gehören unter den Kommunalversorgern zu den Vorreiterunternehmen bei erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Im Interview mit der e|m|w schildern die beiden Vorstände Dr. Christian Becker und Wilfried Ullrich, warum man niemals zu früh in ein neues Geschäftsfeld einsteigen kann und wie die Handwerkerplattform „Frieda“ beim Vertrieb hilft.

e|m|w:
Herr Ullrich, Sie arbeiten bereits seit 2004 bei der Stawag und sind im vergangenen Jahr in den Vorstand aufgerückt. Wie wollen Sie frischen Wind ins Unternehmen bringen?

Wilfried Ullrich:
Ja, ich habe jetzt einen neuen Job im alten Unternehmen. In den letzten Jahren habe ich mich hauptsächlich mit kaufmännischen Fragestellungen auseinandergesetzt, jetzt darf ich vor allem im Vertrieb Akzente setzen. Wir wollen uns stärker beim Kunden mit Lösungsangeboten positionieren, haben da auch schon das eine oder andere Projekt durchgeführt und sehen da auch schon erste positive Ergebnisse.

e|m|w:
Erstens möchten wir das ganze Thema Energiedienstleistungen noch aktiver angehen, entwickeln dazu noch weitere Produkte und vermarkten beispielsweise schon das Kleinkessel-Contracting sehr erfolgreich. Auch bei Produkten und Dienstleistungen rund um Elektromobilität steigt die Nachfrage spürbar an. Zweitens stellen wir uns auch im sogenannten CommodityGeschäft etwas anders auf: Wir sprechen die Kunden zum Beispiel viel direkter an, gehen auch raus zu den Kunden, rufen sie an. Wir sehen dadurch einen deutlichen Rückgang der Kundenwechselzahlen, gleichzeitig vermarkten wir so unsere Energiedienstleistungen. Drittens bringen wir bei gewohnt hoher Servicequalität unseren Online-Service weiter voran...
 

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