Digitales Onboarding: für den optimalen Einstieg

Organisation & Strategie  /  Steffen Neefe, Country Manager DACH, Top Employers Institute

In Deutschland kündigt jeder zehnte Neueinsteiger bereits während seiner Probezeit. Vor allem fehlende Wertschätzung, enttäuschte Erwartungen und eine unbefriedigende Einarbeitung sind die Hauptgründe für den schnellen Jobwechsel. Für Unternehmen gilt es daher, Mitarbeiter mit einem gezielten Onboarding-Prozess zu integrieren.

Bei der Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften stehen kommunale Stadtwerke, klassische Versorger, aber auch junge Start-ups im harten Wettbewerb. In diesem „War of talents“ ist es umso ärgerlicher, wenn der Wunschkandidat nach kurzer Zeit zur Konkurrenz wechselt – weil er sich weder willkommen noch gut aufgehoben fühlt.

Jeder Vierte scheidet bereits im ersten Jahr aus

Laut einer Umfrage von Haufe unter Personalverantwortlichen hat rund die Hälfte aller Unternehmen Schwierigkeiten bei der Integration von Neueinsteigern. Alarmierend: Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet schon während des ersten Jahres wieder aus. Innovative Arbeitgeber setzen daher längst auf ein systematisches, klar strukturiertes Onboarding. Ziel ist es, dass sich die neuen Kollegen an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen, die Unternehmenswerte kennenlernen und schnell Anschluss finden. Ist diese Grundlage erst einmal gelegt, fällt die Vermittlung des notwendigen Fachwissens leichter. Gerade entscheidende Punkte wie Unternehmenskultur und Arbeitsatmosphäre müssen in der Bewerbungsphase möglichst authentisch dargestellt werden. Und auch die Vermittlung von Abläufen und Informationen darf nicht vernachlässigt werden: Alles, was der neue Kollege nicht versteht, führt zu Verunsicherung und Frustration.

 

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