Stichwort: Prepaid-Tarif

Schwerpunkt: Neue Energiedienstleistungen  /  Stefanie Dierks, ener|gate-Redaktion

Jeder Grundversorger kennt das Problem: Kunden, die ständig zu spät oder auch gar nicht zahlen. Um teure Mahnverfahren möglichst zu vermeiden, haben die Stadtwerke Düren jetzt einen Prepaid-Tarif entwickelt. Dafür gründeten sie eigens eine Tochtergesellschaft mit dem Namen "Energierevolte".

Der Prepaid-Tarif wendet sich insbesondere an Kunden, die in der Vergangenheit Probleme hatten, ihre Stromrechnungen zu begleichen, oder auch an Menschen, die generell Schwierigkeiten haben, mit Geld umzugehen. Diese Personen befinden sich noch ganz überwiegend in der Grundversorgung. An deren Höhe orientiert sich daher der Tarif. Um eine hohe Vorauszahlung attraktiver zu machen, liegen bei höherer Vorauszahlung die Kosten pro Kilowattstunde unter denen im Grundversorgungstarif.

Stromlieferung wird bei leerem Guthaben nicht sofort eingestellt

Die Kunden erhalten etwa per App Warnungen, wenn ihr Guthaben sich dem Ende neigt. Wie viele sie erhielten, kann der Kunde selbst einstellen. Ist das Guthaben aufgebraucht, so wird zunächst die Leistung auf 500 Watt gedrosselt, erläutert Alexander Zuza, Leiter Vertrieb und Beschaffung bei Energierevolte Damit könne der Kühlschrank weiterlaufen, große einzelne Verbraucher wie ein Trockner könnten aber nicht mehr angestellt werden. Insgesamt hätten die Kunden einen Puffer von 15 Kilowattstunden, erst dann würde ihnen der Strom vollständig abgedreht...

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