Eine teuer erkaufte Entscheidung

Kommentar  /  Prof. Dr. Andreas Löschel, Direktor des Centrums für angewandte Wirtschaftsforschung, Münster

Der Kohleausstieg ist beschlossene Sache. Bis zum Jahr 2038 soll spätestens Schluss sein. Das ist die Empfehlung der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, kurz Kohlekommission. Wer hätte sich noch vor fünf Jahren ernsthaft einen solchen Konsens vorstellen können? Die Zeiten haben sich aber geändert.

Nach den Wünschen der Kommission sollen von den aktuell knapp 43 Gigawatt Kohlekapazität bis 2022 etwa ein Drittel aus dem Markt gehen, ein weiteres Drittel bis 2030 und der Rest in den 2030er Jahren. Der Druck zur Einhaltung der deutschen Klimaschutzziele wächst stetig, die freitäglichen Klima-Proteste von Schülerinnen und Schülern sind hierfür nur ein Indikator. Viele Kohlekraftwerke sind zudem alt und zunehmend unwirtschaftlich. So gesehen überrascht die Einigung weit weniger: Der Kompromiss, der ja keinen Konsens darstellt, war absehbar..

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