Nachtspeicherheizungen flexibel steuern

e|m|w.trends  /  Hans-Martin Struck, Portfoliomanager bei der Rheinenergie

Die Frage, wie man die Flexibilitäten im Massenkundensegment markt- und netzdienlich nutzen kann, beschäftig derzeit viele Unternehmen im Markt. Die Kölner RheinEnergie untersucht derzeit im Rahmen eines Pilotprojektes, wie Nachtspeicherheizungen zu ihrer Beantwortung beitragen können: Etwa 100 dieser elektrischen Heizungen sollen im Rahmen des Projekts „Virtueller WärmeStromPool“ in das Virtuelle Kraftwerk der Rhein- Energie eingebunden werden. Das dazu nötige Management der lokalen Systeme übernimmt die Berliner Gwadriga.

Das Virtuelle Kraftwerk der Rheinenergie bündelt den Strom zahlreicher Erzeuger und steuert deren Lastflüsse optimal aus. Etwa dann, wenn im Markt kurzfristig eine erhöhte Energienachfrage oder ein -überschuss besteht. Auch steuerbare Lasten eignen sich für den Einsatz in einem Virtuellen Kraftwerk. So können Abschaltungen bei Wind- und PV-Anlagen vermieden werden. Der Einsatz von Nachtspeicherheizungen als steuerbare Last und die Verschiebung der Ladezeiten auf Phasen mit hoher regenerativer Erzeugung soll dabei helfen, die vorhandenen Flexibilitätspotenziale auszunutzen, und gleichzeitig die CO2-Bilanz der Nachtspeicherheizungen zu verbessern...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2|19 der e|m|w. Alle Artikel der Ausgabe 2|19 Ausgabe kaufen