Die Herausforderungen im Verteilnetz werden unterschätzt.

Interview  /  Interview mit Dr. Joachim Schneider, Bereichsvorstand Technik & Operations der innogy SE

Mit der zunehmenden Anzahl flexibler Erzeuger und Verbraucher wird auf absehbare Zeit die Komplexität des Stromsystems massiv steigen. Die Hauptlast dieser gewachsenen Komplexität werden die Verteilnetze tragen müssen. Das Sinteg-Projekt „Designetz“ erforscht deshalb Lösungen für das Verteilnetz der Zukunft. Nach zwei Jahren Laufzeit feierte das Projektkonsortium unter der Führung des Energiekonzerns Innogy nun Halbzeit. Dr. Joachim Schneider, Bereichsvorstand Technik & Operations der Innogy SE, zieht im Interview mit der e|m|w ein Zwischenfazit.

e|m|w: Herr Schneider, Sie haben kürzlich bei dem Sinteg-Projekt „Designetz“ Halbzeit gefeiert. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus?

Schneider: Zunächst einmal ist Designetz von der abgedeckten Fläche, von der Zahl der Konsortialpartner und von den eingesetzten Technologien ein unglaublich spannendes Betätigungsfeld. Wir wollen in dem Projekt eine Blaupause für die Energiewende von morgen entwickeln. Unsere Ausgangsfrage war, wie wir den regionalen Ausgleich von fluktuierender Energie, die weiter zunehmen wird, erreichen können...

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