SmartFarm Allgäu

e|m|w.trends  /  Stefan Nitschke, Leiter strategisches Marketing und Benjamin Greiff, Projektingenieur, Allgäuer Überlandwerk

Allein im Netzgebiet der Allgäunetz gibt es aktuell über 8.000 Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung vom rund 75 MWp, ein Großteil davon im landwirtschaftlichen Bereich. Ab dem Jahr 2023 endet für eine relevante Anzahl dieser Anlagen die EEG-Vergütung, jedes Jahr werden weitere folgen. Dabei erlaubt es der Stand der Technik, bis weit nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung noch ausreichend Solarstrom zu erzeugen. Für das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) ist es damit der richtige Zeitpunkt, mit der Entwicklung von Lösungen zu beginnen − für eine wirtschaftliche und bedarfsgerechte Weiterführung der Anlagen. Dabei spielen die PV-Anlagen der landwirtschaftlichen Betriebe eine bedeutende Rolle, waren sie es doch, die im Allgäu bereits sehr früh sehr große Anlagen installiert haben.Die Zeiger der Zukunft stehen auch in der Landwirtschaft auf "elektrisch". Vom Hofschlepper mit Elektroantrieb bis zu elektrischen Anlagen wie Melkständen, Rührwerken und Kühlanlagen bieten diese Geräte und Anlagen ein großes Potenzial, um regenerativen Strom auf dem Hof zu nutzen, – natürlich vom eigenen Dach.

Energiezukunft in der Landwirtschaft

Im Allgemeinen gilt: Jeder zusätzliche elektrische Verbraucher auf dem Hof hat das Potenzial, den Eigenverbrauch zu erhöhen. Das setzt allerdings eine intelligente Vernetzung der Erzeuger und Verbraucher, eine gute Prognose und die sinnvolle Steuerung der Komponenten voraus. Solch eine Lösung erarbeitet das Allgäuer Überlandwerk derzeit unter dem Projektnamen "SmartFarm Allgäu".

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