Wettersensitivitäten von Spotpreisen und Marktwerten

Commodities & Dienstleistungen  /  Von Prof. Dr.-Ing. Konstantin Lenz, Fachhochschule Erfurt und Dr.-Ing. Carsten Trapp, Senior Analyst, Wattsight

Mit der zunehmenden Einspeisung erneuerbarer Energien, insbesondere von Wind- und Sonnenenergie, sind die Spotpreise an der EPEX deutlich volatiler geworden. Durch die auslaufende EEG-Förderung von alten Windanlagen ab dem Jahr 2020 erhält die Frage nach den Marktwerten, insbesondere von Windanlagen, eine zunehmende Bedeutung. Anhand historischer Wetterdaten wird die Sensitivität von Spotpreisen, Marktwerten und spezifischen Erlösen untersucht, ferner ist ebenfalls das Auftreten und die Anzahl negativer Preise von Relevanz.

Ende des Jahres 2018 gab es laut Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) in Deutschland eine installierte Erzeugungskapazität aus Windkraft von 59.313 Megawatt, davon waren 52.931 Megawatt Onshore- und 6.382 Megawatt Offshore-Windenergieanlagen. Von den Onshore-Anlagen fallen im Jahr 2020 ca. 1.500 Megawatt nach 20 Jahren aus der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im Jahr 2021 werden es ca. 2.000 Megawatt und im Jahr 2022 ca. 2.300 Megawatt sein. Das Fraunhofer ISE weist für das Jahr 2018 eine installierte Leistung von Photovoltaikanlagen von 45.930 MW aus...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5|19 der e|m|w. Alle Artikel der Ausgabe 5|19 Ausgabe kaufen