Gastkommentar Von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Wuppertal Institut

Sind wir mit der Umsetzung der Energiewende und dem Klimaschutz auf dem richtigen Weg?

In den letzten Monaten war Klimaschutz zentraler Gegenstand der politischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Zurecht, denn der Handlungsdruck zur Begrenzung irreparabler Schäden durch den Klimawandel nimmt von Jahr zu Jahr zu. Vor diesem Hintergrund kam die Nachricht gerade recht, dass die CO2-Emissionen in Deutschland in 2019 um rund 50 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Heißt dies aber auch, dass die bis dato große Lücke zur Erfüllung des 40 Prozent-Minderungsziels (gegenüber 1990) für das Jahr 2020 noch geschlossen werden kann?

Vorsicht ist ein guter Ratgeber, wenn es um die Erschließung weiterer Einsparpotenziale geht. Denn die durchaus sehr substanziellen Minderungseffekte in 2019 (und auch die in 2018) sind ganz maßgeblich auf Sondereffekte zurückzuführen, - insbesondere auf einen deutlichen Anstieg der CO2-Zertifikatepreise im europäischen Emissionshandel und die milde Witterung. Sie werden sich nicht jedes Jahr wiederholen lassen...

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