Standpunkt Christian Seelos, energate Chefredakteur

Aller Anfang ist grün - und blau

Stahlerzeugung, Aluminiumproduktion und Raffinerien. Schwerlastverkehr, Luft- und Schifffahrt sowie gegebenenfalls auch der Wärmemarkt. Etliche Sektoren setzen auf Wasserstoff als Türöffner für ihren Weg in die Klimaneutralität. Doch Wasserstoff ist ein rares Gut und seine künftige Knappheit mehr als offensichtlich. Würde allein in der Stahlerzeugung Kohle und Koks vollständig durch Wasserstoff ersetzt, würde daraus hierzulande ein zusätzlicher Wasserstoffbedarf von 2,4 Millionen Tonnen resultieren. Zum Vergleich: Die erste Demonstrationsanlage des weltgrößten Stahlherstellers ArcelorMittal in seinem Werk in Hamburg liefert 100.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr.

Klar ist: Die Wasserstoffelektrolyse ist noch eine relativ junge Technologie, die erst am Anfang ihrer Entwicklung steht. Klar ist aber  uch, dass der zur Wasserstoffproduktion benötigte Ökostrom ein nicht minder knappes Gut ist. Schon jetzt ist absehbar, dass das Ziel von 65 Prozent erneuerbaren Energien im Strommarkt bis 2030 ein schwer erreichbares sein wird. Zusätzliche Erneuerbarenmengen, die auch die energieintensive Industrie oder den Verkehr von seiner CO2-Last befreien, sind  ealistischerweise nicht in Sicht. Dafür gibt es zwei Gegenmaßnahmen...

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