Commodities & Dienstleistungen Von Frank Molter, Vorstand SolarNext AG, Bernau am Chiemsee, und Jakob Schober, Projektleiter Stadtwerke Rosenheim

Kälte aus Wärme im Rosenheimer Bahnhofsquartier
Mit thermischer Kühlung Energieeffizienz steigern und CO2-Emissionen senken

"Der härteste und wichtigste Kampf des 21. Jahrhunderts wird ohne Waffen geführt. Die Werkzeuge dieses Kampfes heißen: Energieeffizienz, Energie sparen und erneuerbare Energien." Dieses Zitat stammt von Journalist und Buchautor Franz Alt. Bezogen auf eine Studie der International Energy Agency (IEA), wonach Gebäude 40 Prozent des weltweiten Primärenergieverbrauchs verursachen, findet dieser Kampf also im Gebäudesektor statt.

Nur durch den Verzicht auf fossile Energieträger, den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energien sowie einer effizienteren Bereitstellung und Umwandlung der Energien kann der Treibhauseffekt und die daraus resultierende Klimaerwärmung vermieden werden. Dies lässt sich vor allem durch eine höhere Effizienz und Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Energieträger erreichen. Die Klimatisierungsanforderungen und somit auch der Primärenergiebedarf steigen weiter an. Dies liegt unter anderem an den wachsenden Bedürfnissen und Ansprüchen an den bauphysikalischen Komfort eines Gebäudes, aber auch an den gesetzlich erhöhten Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz. Eine weitere Rolle spielen nicht zuletzt die durch Klimaerwärmung hervorgerufenen Extremsituationen in den Sommermonaten. Zusätzlich verschärfen moderne IT-Rechenzentren diesen Energiebedarf und sorgen für hohe Anforderungen im Bereich der Versorgungssicherheit. Dabei kommen hierzu aktuell vor allem elektrisch angetriebene Kompressionskältemaschinen mit hohem Strombedarf unter Verwendung von F-Gasen als Kältemittel zum Einsatz. Zur Gebäudekühlung und Deckung des Kältebedarfs stehen jedoch weitere energieeffiziente Technologien zur Verfügung, die intelligent und wirtschaftlich integriert werden müssen.

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