Organisation & Strategie Von Swantje Gährs und Sarah Wutz, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW); Katharina Schnorpfeil, Projektingenieurin, Transferstelle Bingen

Smart Meter zwischen Pflicht und Kür
Ergebnisse des SINTEG Projekts Designetz

Der Smart Meter geht mit dem Rollout als zentrale Technologie der Digitalisierung in die Verbreitung. Neben den Vorteilen für den Netzbetrieb haben wissenschaftliche Untersuchungen im SINTEG-Schaufenster Designetz gezeigt, dass es mehr braucht als nur die technische Anbindung, um Haushalte für die Befassung mit Smart Metern zu motivieren.

Der Smart Meter Rollout ist mit dem dritten zertifizierten Smart-Meter- Gateway 2020 auch in Deutschland gestartet. Haushalte stehen dabei zunächst eigentlich nicht im Fokus, denn hier müssen zunächst Abnehmer mit einem Jahresverbrauch ab 6.000 Kilowattstunden und Prosumer-Haushalte mit PVAnlagen über 7 kWp ausgestattet werden. Einige Netzbetreiber, wie die Stadtwerke Saarlouis, haben sich aber auch gleich für einen vollständigen Rollout entschieden, um Synergien zu heben und die Transaktionskosten gering zu halten.

Daneben ist auch die flexible Gestaltung der Nachfrage im Strom- und Wärmebereich eine der großen aktuellen Herausforderungen der Energiewende. Um diese Flexibilität zu ermöglichen, bedarf es einerseits der Bereitschaft der Akteure und andererseits des Einsatzes digitaler unterstützender Technologien, um die Energieflüsse optimal steuern zu können und die Netze stabil zu halten. Der Smart Meter ist hier ein zentrales Mess- und Kommunikationsinstrument.

Vollständigen Artikel lesen?

Sie sind bereits Kunde?

Dann können Sie diese Ausgabe als E-Paper lesen.

Jetzt einloggen.

Login

Diese Ausgabe kaufen

Jetzt E-Paper herunterladen oder die gedruckte Ausgabe bestellen.

E-Paper kaufen Printausgabe bestellen

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der e|m|w 2|21.

Alle Artikel der Ausgabe 2|21 Ausgabe kaufen