e|m|w 4|2020 Infrastrukturen fuer Kommunikation

Editorial

Eine Krise, wie sie die Corona-Pandemie darstellt, wird oft nur in ihrer katastrophalen Dimension gesehen. Die alten Gewissheiten sind weggebrochen und man fühlt sich orientierungslos. Aber in einer Krise liegen auch neue Chancen, denn: Die alten Gewissheiten sind weggebrochen! Sie ist gewissermaßen ein Aufruf, neue Wege zu gehen.

Ganz besonders deutlich wird das bei der Digitalisierung. Ist diese vor Corona eher schleppend vorangekommen, hat sie seit Anfang des Jahres rasant an Fahrt aufgenommen. Dazu müssen aber die nötigen Infrastrukturen vorhanden sein. Dass es dabei nicht immer nur um das sprichwörtliche Glasfaserkabel im Boden gehen muss, sondern auch darum, welches Equipment man braucht, um zum Beispiel die Jahrespressekonferenz broadcasten zu können zeigt unser Artikel zu virtuellen Events. Oder man baut gleich ein virtuelles Konferenzzentrum, um sich in virtuellen Welten miteinander auszutauschen. Ganz unvirtuell geht es in unserem Artikel zum Smart Meter-Rollout zu, der sich ganz konkret mit den verschiedenen Möglichkeiten befasst, Smart Meter Gateways in Wide Area Networks (WAN) je nach den örtlichen Begebenheiten optimal einzubinden.

​Doch auch jenseits des Schwerpunkts haben wir für Sie interessante Themen aufgetan: Im Interview sprechen wir mit Christopher Stirner, Chief Strategy Officer bei Innoloft, über den Einfluss der Corona-Krise auf Start-ups. Wir werfen einen Blick auf die Faktoren, die es im Rahmen der digitalen Transformation zu beachten gilt, analysieren, welche Ansprüche junge Digital Natives an Energieversorger stellen und betrachten, welche Wege Unternehmen in einer zunehmend unsicheren Welt hin zu einer lernenden Organisation nehmen können.