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Editorial

Die Bundesregierung schärft das Klimaschutzgesetz nach, notgedrungen, denn die Klatsche vor dem Bundesverfassungsgericht und die hohen Umfragewerte der Grünen wenige Monate vor der Bundestagswahl lassen ihr kaum eine andere Wahl. Ob das Gesetz aber tatsächlich eine „Entschärfung der Klimakrise“ mit sich bringt, wie Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte, sei dahingestellt. So verhindern beispielsweise weiterhin rigorose Abstandsregeln in einigen Bundesländern den Ausbau der Windenergie. Und ohne einen massiven Ausbau der Erneuerbaren-Kapazitäten dürften die hehren Ziele der Bundesregierung kaum zu schaffen sein.

Manch ein Unternehmen ist der Politik da voraus. So hat der Anlagenbauer Bosch Ende 2020 alle seine Standorte weltweit klimaneutral gestellt. Wie das gelingen konnte und warum dies kein Grund ist, sich nun auszuruhen, erfahren Sie im e|m|w-Interview mit den beiden Nachhaltigkeitsbeauftragten des Unternehmens, Torsten Kallweit und Annette Wagner.

Der Branchenverband AGFW treibt derweil die Dekarbonisierung des Wärmesektors voran. Mit einem Projektvolumen von 45 Millionen Euro analysiert der Verband, welche Rolle Großwärmepumpen in deutschen Fernwärmenetzen spielen können – lesen Sie hierzu den gleichnamigen Artikel.

​Auch die Gasbranche sieht sich als Heilsbringer für die Energiewende –Naturschutzvertreter halten Gas allerdings für eine schmutzige Technologie. Die beiden Standpunkte bringt unser Pro und Contra für Sie auf den Punkt.

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