Ausgabenarchiv

Proptech & Smart Buildings
Der Wohnungsmarkt ist im Umbruch: Der Bedarf an altersgerechten Wohnungen w√§chst, schwindender Platz in Gro√üst√§dten erfordert neue Sharing-Konzepte und √ľber allem schwebt die Forderung nach st√§rkerer Energieeinsparung. Viele Wohnungsunternehmen setzen daher auf die Digitalisierung. Studien zufolge wollen 40 Prozent der Wohnungsunternehmen in den Bereich IoT investieren. Ans√§tze gibt es viele: Von Smart-Home-Konzepten √ľber wohnungsnahe Dienstleistungen bis zum Ambient-Assisted-Living. An diesen neuen Gesch√§ftsfeldern sind neben der Wohnungswirtschaft zunehmend Energieversorger interessiert.

Doch auch die gro√üen Technologie-Plattformen wie Amazon, Google & Co. positionieren sich mit ersten Angeboten, wie Rockethome-CEO Y√ľksel Sirmasac, in seinem Gastbeitrag beschreibt. In unserem Schwerpunkt zum Thema "Proptech & Smart Buildings" geht es au√üerdem um die √∂sterreichische Seestadt Aspern, in der das Zusammenspiel intelligenter Geb√§ude getestet wird sowie um das Start-up Kugu. Dessen Gesch√§ftsf√ľhrer Christopher von Gumppenberg erl√§utert im Interview, wie sein Unternehmen den Submeteringmarkt umkrempeln will.

Lesen Sie au√üerdem in der aktuellen Ausgabe, welche Rolle Plug-in-Solaranlagen beim Smart Home der Zukunft spielen sowie ein Interview mit Lukas Kinigander vom Start-up Anyline, das auf dem Markt der digitalen Z√§hlererfassung die Weltmarktf√ľhrerschaft anstrebt.
Predictive Analytics
"Daten sind das neue Gold" lautet ein gefl√ľgeltes Wort, das auch in der Energiewirtschaft inzwischen viele Anh√§nger hat. W√§hrend Datenanalysen fr√ľher lediglich vergangenheitsorientierte und erkl√§rende Informationen lieferten, werden sie nun immer mehr f√ľr den Blick in die Zukunft eingesetzt. Preis-, Absatz- und Erzeugungsprognosen sind f√ľr einen erfolgreichen Energiehandel entscheidend, Energievertriebe nutzen Daten-Segmentierung f√ľr Kundenanalysen und die Auswertung ungew√∂hnlicher Sensordaten erm√∂glicht Technikern eine vorbeugende Instandhaltung. Im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von emw.trends schildern unsere Autoren die vielf√§ltigen Einsatzm√∂glichkeiten von Predictive Analytics in der Energiewirtschaft.

F√ľr die Rubrik "Markt & Technik" haben wir ein Interview mit Joachim Lang vom Messdienstleister Discovergy gef√ľhrt. Lang schildert darin, vor welche Herausforderungen Stadtwerke durch den Smart-Meter-Rollout gestellt werden, wie sich Discovergy zur Wohnungswirtschaft positioniert und welche Rolle das Unternehmen im Forschungsprojekt "Emigmo" spielt. Lesen Sie au√üerdem in der Rubrik, wie die neue LOHC-Technologie den Speichermarkt revolutionieren will und wie ein Ludwigshafener Netzbetreiber die Vorgaben des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende zum Messbetrieb umsetzt.
Cybercrime
Digitalisierung und Vernetzung bieten der Energiewirtschaft gro√üe Chancen. Bei den Risiken sind viele Unternehmen allerdings oft blau√§ugig. ¬ĄBei europ√§ischen Firmen dauert es durchschnittlich 469 Tage, bis ein Cyber-Angriff √ľberhaupt bemerkt wird¬ď, schreibt unser Gastautor Michael H√§ring vom Frankfurter Risikoberater Marsh in unserem Themenschwerpunkt ¬ĄCybersecurity¬ď.

Vor allem Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Strom- oder Gasnetzbetreiber stehen in der Pflicht, Ma√ünahmen gegen Cyberangriffe zu ergreifen. ¬ĄWir haben hier vielerorts offene Scheunentore¬ď, kritisiert Stephan Boy vom Zukunftsforum √∂ffentliche Sicherheit im Deutschen Bundestag, im Interview mit emw.trends. Er fordert eine st√§rkere Konzentration auf system√ľbergreifende L√∂sungen.

In der Rubrik ¬ĄMarkt & Technik¬ď lesen Sie dar√ľber hinaus, wie mobile Rechenzentren hohe Sicherheit mit Energieeffizienz verbinden, wie Roboter Stadtwerken im Rechnungswesen unterst√ľtzen und warum f√ľr kommunale Versorger das Feedback von Kunden bei der Produktentwicklung h√∂chste Bedeutung besitzen sollte.
Agile Leadership
"Agiles Arbeiten" lautet derzeit das Zauberwort, wenn es darum geht, Unternehmen fit f√ľr die Zukunft zu machen. Das gilt auch f√ľr die Energiewirtschaft: Immer mehr Versorger f√ľhren agile Methoden ein, um schneller, besser und erfolgreicher zu werden. Doch was bedeutet das f√ľr F√ľhrungskr√§fte? Sie m√ľssen die Rahmenbedingungen f√ľr ein st√∂rungsfreies Arbeitsumfeld schaffen, Unternehmensziele definieren und strategische Ma√ünahmen ableiten. "Strategie wird so wieder zur t√§glichen Hauptarbeit von F√ľhrungskr√§ften", schreibt unser Gastautor Timo Eggers vom Energiedienstleister Quantum.

Doch gerade in Unternehmen mit wenig Erfahrungen mit agilen Methoden entstehen oft gro√üe Widerst√§nde. In unserem Schwerpunkt zum Thema "Agile Leadership" lesen Sie, wie F√ľhrungskr√§fte typische Fehler von Anfang an vermeiden und welchen Beitrag Social-Collaboration-Tools zu einer agileren Zusammenarbeit leisten k√∂nnen. Wie ein solcher Umbau in der Praxis aussieht, erl√§utert Gasag-Personalleiterin Meike Birkenmaier im Interview: "Jetzt starten wir in Projekte, ohne zu wissen, welcher der beste Weg zum Ziel ist. Das ist f√ľr die Energiewirtschaft neu und bedeutet letztlich ein v√∂llig anderes Arbeiten".

In der Rubrik Markt & Technik lesen Sie zudem, wie auf Grundlage der Disaggregation von Strom-Verbrauchsdaten neue Geschäftsmodelle entstehen und wie ein norddeutscher Netzbetreiber Störungen erkennt, bevor sie entstehen.
Bots, Big Data & Co.
Die Gesch√§ftsmodelle von Stadtwerken und Energieversorgern werden k√ľnftig zunehmend datenbasiert sein. ¬ĄIn der neuen digitalen Energiewelt werden aus Versorgern mehr und mehr IT-Unternehmen mit angeschlossenen Strom-, Gas- und W√§rmeaktivit√§ten¬ď, schreiben unsere Gastautoren Oliver Doleski und Adrian Fopp in ihrem Beitrag, den Sie im Schwerpunkt dieser Ausgabe lesen k√∂nnen. Basis k√ľnftiger Gesch√§ftsmodelle sind Smart Data, also Daten, die mittels Algorithmen bzw. k√ľnstlicher Intelligenz aus gr√∂√üeren Datenmengen extrahiert wurden.

Welche Nutzen die richtige Kombination aus Daten in der Praxis haben kann, erl√§utert Oliver Habisch, Gesch√§ftsf√ľhrer des Bonner Start-ups Recogizer, im Interview mit emw.trends. Sein Unternehmen reduziert mit Hilfe von Predictive Analytics den Energieverbrauch von Gewerbeimmobilien. Unsere Gastautorin Bahar Jawadi Arjomand beschreibt, wie der gezielte Einsatz von intelligenten Chatbots Energieunternehmen bei der Verbesserung des Kundenservices helfen kann.

In der Rubrik Markt & Technik erkl√§rt Daniel K√ľhne von Kiwigrid die Marktaussichten f√ľr die Energiemanagement-L√∂sung seines Unternehmens. Zudem werfen wir einen Blick auf intermodale Mobilit√§t und die Frage, wie Energieunternehmen durch Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ihren Erfolg steigern k√∂nnen.   
Industrie 4.0 meets Energie
Wir stehen am Anfang der vierten industriellen Revolution. Die Vernetzung von realer Produktionswelt und virtueller IT-Welt wird zunehmend Alltag. Dazu geh√∂rt auch, dass die Industrie ihren Energiebezug und -verbrauch digitalisiert ¬Ė was Chancen f√ľr mehr Energieeffizienz er√∂ffnet. Und hier ist noch Luft nach oben: Rund 30 Prozent des Energieverbrauchs entfallen hierzulande auf die Industrie.
 
¬ĄEine smarte Fabrik braucht eine smarte Energieversorgung¬ď, sagt Gunther Koschnik vom ZVEI. Im Interview mit emw.trends erl√§utert er, wie Fabriken mithilfe von Gleichspannungsnetzen Energie einsparen und als Prosumer zur Netzstabilit√§t und Erneuerbaren-Integration beitragen k√∂nnen. Lesen Sie au√üerdem in unserem Heftschwerpunkt ¬ĄIndustrie 4.0 meets Energie¬ď, wie k√ľnstliche Intelligenz und neuronale Netze energieintensiven Unternehmen zu mehr Effizienz verhelfen k√∂nnen, welches beeindruckende Lastverschiebungs-Potenzial in ¬ĄPower-to-Aluminium" steckt und wie kritische Infrastrukturen von EVU und Industrie besser gesch√ľtzt und Prozesse zugleich stabilisiert werden.
 
In der Rubrik ¬ĄMarkt & Technik¬ď schwenken wir von der Industrie 4.0 zur ¬ĄArbeit 4.0¬ď und berichten, wie Energieversorger mit sozialen Netzwerken Transparenz und Kreativit√§t in ihren Unternehmen f√∂rdern und was wir aus der historischen Betrachtung der industriellen Revolutionen √ľber die Zukunft lernen k√∂nnen.
Vom Versorger zum Dienstleister
Viele Energieversorger tun sich mit dem Wandel zu flexiblen, kundenfreundlichen Dienstleistungsunternehmen schwer. Doch es gibt auch positive Beispiele. So haben die Wuppertaler Stadtwerke einen Blockchain-Handelsplatz f√ľr √Ėkostrom gestartet. Wir haben mit dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Feicht √ľber diesen Schritt gesprochen. Eine andere Success-Story liefert das Schweizer Start-up Eturnity. Dessen CEO Matthias Wiget erl√§utert in seinem Gastbeitrag, wie seine Softwarel√∂sung den Versorger BKW beim Vertrieb dezentraler Energiesysteme unterst√ľtzt.

Lesen Sie au√üerdem in unserem Schwerpunkt "Vom Versorger zum Dienstleister", wie ein Innovationsprojekt der EnBW in Brasilien die Basis f√ľr eine vernetzte Verkehrsinfrastruktur schafft. In der Rubrik "Markt & Technik" informieren wir Sie zudem √ľber ein Methanol-Kraftwerk f√ľr den Heizungskeller und einen zentralen Energiemanager f√ľr die Elektromobilit√§t. Frank Zeeb, Vorstand des Energieinfrastruktur-Unternehmens Alliander, erl√§utert im Interview mit emw.trends, wie intelligente Technologie das Leben in den St√§dten verbessern soll.