Mit Bienenstrom gegen das Insektensterben

Blumenmeer statt Maisfelder
Schwerpunkt: Innovativer Vertrieb  /  Von Volkmar Klaußer, Geschäftsführung, Stadtwerke Nürtingen GmbH

Mais soweit das Auge reicht – dieser Anblick häuft sich in Deutschland. Das gelbe Korn wird oftmals zur Energiegewinnung in Biogasanlagen angepflanzt. Das ist eine ökologische Alternative zur konventionellen Energiegewinnung. Aber die Felder sind ein Trauerspiel für Bienen und andere Insekten, die darin fast keine Nahrung finden. Die Stadtwerke Nürtingen GmbH macht sich für die Bienen stark.

Mit dem Projekt Bienenstrom möchten die Stadtwerke Nürtingen GmbH dem Insektensterben entgegenwirken. Gemeinsam mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb haben sie ein Stromprodukt entwickelt, das den Anbau und die Pflege von artenreichen Blühflächen finanziert.

Bienenstrom als innovatives Produkt

Das Thema Insektensterben ist derzeit sehr präsent. Könnten die Stadtwerke helfen, die Artenvielfalt zu retten? Energiemaisfelder, die schlecht für die Artenvielfalt sind, stellen einen Teil des globalen Problems Insektensterben da. Besser wären blühende Ackerflächen. Doch diese Blühflächen, die mit Wildpflanzen zur Energiegewinnung bestellt werden, bieten einen niedrigeren Ertrag für die Landwirte. Damit besteht aber kein wirtschaftlicher Anreiz für Blühflächen. Genau hier setzt die Stadtwerke Nürtingen GmbH mit dem Projekt Bienenstrom an.

Die Motivation hinter Bienenstrom: Deutschlandweite Einführung eines Stromprodukts, das sich nicht rein über den Preis definiert, sondern Kunden einen ökologischen Mehrwert bietet...

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