Vertikale Windenergieanlagen alles andere als klein.

Markt & Technik  /  PATRICK RICHTER – CEO AGILE WIND POWER AG, DÜBENDORF (SCHWEIZ)

Vertikale Windturbinen werden üblicherweise vor allem als Kleinwindenergieanlagen überall dort gern genutzt, wo auf engem Raum lokal kleine Energiemengen erzeugt werden sollen – zum Beispiel im städtischen Raum. Mit einer Gesamthöhe von 105 Metern, einem Rotordurchmesser von 32 Metern und einer Leistung von 750 Kilowatt zeigt eine neuartige, vertikale Windturbine, dass es auch anders geht.

Das Schweizer Unternehmen Agile Wind Power AG (AWP) setzt im März den Spatenstich für eine neuartige Windturbine. Die Vertical Sky A32 ist gross, innovativ, vertikal, skalierbar und – worauf es ankommt – wirtschaftlich. Vertikale Windenergieanlagen dieser "Leistungsklasse" (750 kW) wurden zwar so manches Mal in Angriff genommen, aber nie dauerhaft zuverlässig und in einem wirtschaftlich rentablen Rahmen betrieben. Die Vertical Sky-Anlage, die als Pilot auf dem Testfeld Grevenbroich ab Frühling 2019 erbaut wird, setzt alles dran, den Gegenbeweis anzutreten. Innovatives Konzept – hochwertige Technologie Was macht die Anlage anders? Kernstück der Technologie ist die Entwicklung einer kontinuierlichen Rotorblatt-Pitchsteuerung. Diese legt die Rotorblätter während der Drehung permanent und optimal in den vorherrschenden Wind. Jedes der drei Rotorblätter reagiert bei Änderungen der Windverhältnisse individuell und in Echtzeit. Dank dieser Steuerung wird es möglich, ein Maximum an Energie aus dem vorhandenen Wind herauszuholen – und dies bei sehr geringen Rotationsgeschwindigkeiten. Auf diese Weise werden die auf die Turbine wirkenden Lasten massiv reduziert...

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