Navigatoren der Energiezukunft

Die Suche nach smarten SteuerkrÀften
Organisation & Strategie  /  Regina Harms, Partner, Boyden Global Executive Search

Die Energiebranche ist im Umbruch, muss sie sich doch den aktuellen Trends wie Digitalisierung, Globalisierung und Energiewende stellen. Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass ihre nächsten Schritte zukunftsentscheidend sein werden. Insbesondere unter den erneuerbaren Energieversorgern suchen viele Unternehmen deswegen verstärkt nach den richtigen Führungskräften, um die aktuellen und künftigen Hürden zu meistern.

Der Begriff der “Smart City“ ruft bei vielen das Bild einer umfassenden Vernetzung von Verkehrsmitteln, Energieversorgern und digitalen Geräten hervor. Die Zahl der Städte auf dem Weg zur Smart City nimmt weltweit zu – von Megacitys wie Singapur bis nach Wien, Barcelona oder Darmstadt. Entscheidungsträger dieser Städte setzen auf ein geschlossenes digitales Ökosystem, um größere Nachhaltigkeit und bessere Lebensqualität für die Zukunft zu sichern. So sollen beispielsweise Smart Grids beziehungsweise intelligente Stromnetze Energie aus hauptsächlich erneuerbaren Quellen von einer Kollektive unterschiedlicher Energieversorger einspeisen und diese in der gesamten Stadt verteilen. Durch intelligente Vernetzung wird das Ökosystem kollaborativer, kommunikativer und effizienter.

Energie ist der Motor, der digitale Vernetzung in einer Smart City erst möglich macht. Hier entscheidet sich in den kommenden Jahren, wie gut smarte Ansätze in unseren Städten umgesetzt werden können. Und hier liegen auch die größten Herausforderungen für den Energiesektor – sowohl in personeller als auch in strategischer Hinsicht.

Smart Cities als Herausforderung

Der große Bedarf an Energie steht im diametralen Gegensatz zu den regulatorischen Vorgaben. Um den Verpflichtungen des Pariser Klimaschutzabkommens nachzukommen, sollen bis 2050 die Emissionen im Energiesektor um circa 95 Prozent gesenkt werden, um das anvisierte Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Um diese
Ziele der Energiewende zu erreichen, werden mehr Investitionen in den Ausbau der Netze und Energiespeicher, in innovative Technik und Produkte sowie die Flexibilisierung von Verbrauch und Erzeugung benötigt. Deren Umsetzung hängt zum großen Teil von der Vision, dem Willen und den kooperativen Fähigkeiten von Entscheidungsträgern, Vorständen und neuen Führungskräften der Branche ab. Zum anderen liegt es bei der Politik, die benötigte Infrastruktur und genügend wirtschaftliche Anreize zu schaffen.

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