Rechenzentrum im Container: Flexibel und nachhaltig in die digitale Zukunft

Markt & Technik  /  Von Franziska Leitermann - Cloud & Heat Technologies GmbH, Dresden

Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten und mit ihr steigt der Datenverkehr. Im größten Internetknoten der Welt, dem DE-CIX in Frankfurt am Main, betrug der bisherige Höchstwert in 2018 bis zu 6,5 Terabits pro Sekunde, das entspricht dem Streaming von 340.000 Stunden Videomaterial. Die benötigte Energie der Rechenzentren gefährdet das Erreichen der Klimaziele. Die Lösung: Der Datacenter Container von Cloud&Heat.

Laut einer Studie von Cisco werden 2020 sogar eine Million Minuten Videocontent pro Sekunde hochgeladen und 2021 Videostreaming knapp 82 Prozent des Datenverkehrs ausmachen. Neue Technologien und Anwendungen wie Künstliche Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT) und Blockchain werden, zusätzlich zu privaten Nutzungsszenarien, immer mehr Bestandteil des Alltags sowie industrieller Prozesse – und werden damit den Bedarf an Rechenkapazitäten vervielfachen.

Dabei haben die Anwendungsfälle eines gemeinsam: einen riesigen, wachsenden und stark variierenden Bedarf an Rechenkapazitäten. Deshalb kommen Unternehmen, die diese Techniken einsetzen wollen, über kurz oder lang nicht am Gang in die Cloud vorbei. Nur die Wolke ermöglicht Firmen Rechenkapazitäten jederzeit flexibel skalieren zu können. Entsprechend wird laut Cisco eine Zunahme des Datentraffics in der Cloud um das Dreifache von 2016 bis 2021 erwartet und soll dann 95 Prozent des gesamten Datenverkehrs ausmachen.

Auch wenn die Cloud für viele Nutzer ein virtuelles Gebilde irgendwo im Nirgendwo ist, stecken weltweit unzählige physische Rechenzentren dahinter. In Deutschland waren es 2017 laut Borderstep etwa 2.920. Diese benötigen leistungsstarke IT-Infrastrukturen und verbrauchen enorme Mengen an Strom. Laut einer Bitkom-Studie lag der Anteil von Rechenzentren am gesamtdeutschen Stromverbrauch 2016 bereits bei 2,3 Prozent (insgesamt 12,4 Milliarden kWh Strom) – mit Steigerungsraten von jährlich15 bis 20 Prozent. Es wird angenommen, dass der Energiebedarf aufgrund der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft weiterhin weltweit überproportional ansteigen wird. Im Jahr 2030 sollen die Informationstechnologie- und Kommunikationsinfrastrukturen (ITK) bis zu 50 Prozent des produzierten Weltstroms für sich beanspruchen...

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