Elektromobilität: Geschäftsmodelle für Energieversorger

Markt & Technik  /  von Heiner Hüppelshäuser - Hochschule Esslingen

Auf den ersten Blick wirkt das Prinzip der Elektromobilität bestechend einfach: Batterie statt Verbrennungsmotor, Strom statt Kraftstoff. In der Praxis besteht aber sowohl bei den Fahrzeugen selbst als auch bei der Bereitstellung von regenerativ erzeugtem Strom an den unterschiedlichen Ladepunkten noch Optimierungspotenzial. Für Energieversorger bieten sich hier, zusätzlich zur Stromlieferung, vielfältige Ansätze zum Aufbau eines Dienstleistungsportfolios.

Der Anteil von Elektrofahrzeugen (Battery Electric Vehicles) im Fahrzeugmarkt ist zwar noch gering, jedoch weist der Verkauf von Elektroautos kontinuierlich hohe Wachstumsraten auf. Zunehmende Fahrzeugangebote, eine sich verbessernde Wirtschaftlichkeit, die Umweltgesetzgebung, aber auch Quotenvorgaben sorgen für eine weiter steigende Nachfrage und damit für eine zunehmende Relevanz der Elektromobilität. Bei einer ökologischen Komplettbetrachtung sind Elektrofahrzeuge allerdings nur bei Beladung mit Erneuerbaren-Strom wirklich CO2-frei. In nächster Zeit stellt die Bereitstellung einer entsprechenden Ökostrommenge kein Problem dar. Bei Annahme einer Anzahl von einer Million Elektrofahrzeugen in Deutschland mit jeweils einer Jahresfahrleistung von 15.000 km würde weniger als zwei Prozent der bereits heute in Deutschland von EE-Anlagen erzeugten Strommenge für die Beladung der Fahrzeuge benötigt.

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