Grüne Gase in der Sektorenkopplung

Kommentar  /  Dr. Peter Röttgen, Geschäftsführer Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.

Die Energieversorgung im Jahr 2018 ist eine andere als die Energieversorgung vor 50 Jahren und im Jahr 2050 wird sie ebenso anders aussehen. International gesehen wird das gewiss so sein, schon allein, weil es die Dynamik der Innovation mit dem Interesse der technisch-ökonomischen Optimierung gibt und natürlich, weil wir uns mit dem Abkommen von Paris zum Klimaschutz bekannt haben.

Die Umstellung von fossilen Energierohstoffen auf regenerative Ressourcen ist Kern dieser Entwicklung. Bislang haben wir uns auf die Erzeugung erneurbarer Energie konzentriert und die Integration vernachlässigt. Inzwischen erzeugen Redispatch und Einspeisemanagement hohe Kosten. Hier kommen nun problematische Stimmen auf, die eine weitere Entwicklung bremsen wollen, weil die Netze vermeintlich nicht genug erneuerbare Energie aufnehmen können. Dabei werden mögliche Optimierungsmaßnahmen, wie eine Reduktion der Mindestleistung konventioneller Kraftwerke und vor allem die nunmehr seit Jahren diskutierten Möglichkeiten der Sektorenkopplung noch nicht genutzt. Nicht nur über Stromnetze, auch über Gas- und Wärmenetze kann viel Energie aufgenommen und zum Verbraucher transportiert werden. Es gilt also mehr Schnittstellen zu schaffen, damit die grüne Energie auch in allen Sektoren genutzt werden kann...

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