Interview Interview mit Wolfgang Urbantschitsch, E-Control

"Die Folgen durch Corona werden auch 2021 am Energiemarkt spürbar sein."

Die Zielsetzungen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) werden sich nicht von allein umsetzen. Für das Gelingen brauche es vor allem die aktive Teilnahme der Bevölkerung, so Wolfgang Urbantschitsch, Vorstand der österreichischen Regulierungsbehörde E-Control im Interview mit energate-Redakteur Alexander Fuchssteiner. Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Energiewende werde demnach besonders das Thema Energieeffizienz eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die Bedürfnisse der Bevölkerung in Form von Leistbarkeit und Qualität von Energie geht.

e|mw: Herr Urbantschitsch, die Coronakrise hat das Jahr 2020 geprägt. Die Energiewirtschaft leidet unter dem coronabedingten Rückgang der Stromnachfrage. Rechnen Sie auch für 2021 mit Folgen für den Energiemarkt durch die Pandemie?

Urbantschitsch: Wir gehen davon aus, dass die Folgen durch Corona auch im Jahr 2021 zu spüren sein werden. Und das trifft dann natürlich auch auf den Energiemarkt zu. Schon 2020 war in vielerlei Hinsicht ein Jahr, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben. Beim Stromverbrauch in der Industrie und der Wirtschaft ist es bei einigen Sektoren klarerweise zu einem Rückgang gekommen. Umgekehrtes gilt jedoch für die Haushalte. Ausgangsbeschränkungen, Kurzarbeit, geschlossene Schulen im Frühjahr und Homeoffice führten zu einem deutlichen Anstieg des Energieverbrauches in den eigenen vier Wänden.

e|m|w: Die Zahl der Lieferantenwechsel ist seit dem Start der Coronapandemie rückläufig. Erwarten Sie, dass die Zahlen bald wieder ansteigen? 

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