Das kann man sich sparen

Mit Digitaltechnik Energiekosten senken
Schwerpunkt: Neue Energiedienstleistungen  /  Stefan Heimann, Technischer Redakteur, CO2online GmbH

Ob in städtischen Betrieben, Wohnungsgesellschaften oder in kleinen und mittleren Unternehmen: Es gibt so gut wie immer Möglichkeiten, in ökonomisch sowie ökologisch relevantem Maße Energie zu sparen. Beim Einsparzähler-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums geht es darum, die vorhandenen Einsparpotenziale systematisch mit moderner Digitaltechnik zu erkennen und zu heben. Drei Beispielprojekte aus dem Pilotprogramm, das seit 2016 innovative Einsparsysteme fördert.

Energiepreise steigen und fallen. Aber die Tendenz bleibt seit Jahren die gleiche: Die Kosten steigen. Damit wird der Energieverbrauch immer mehr zum Faktor für das betriebswirtschaftliche Handeln. Zudem ist es erklärtes Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die weltweite Zunahme von Extremwetterereignissen mit verheerenden Folgen unterstreicht die Notwendigkeit dafür. Energiesparen ist also ökonomisch sinnvoll, es steht auf der politischen Agenda und es ist zudem eines der zentralen ökologischen Gebote unserer Zeit.

Die Digitalisierung eröffnet diesbezüglich neue Möglichkeiten: Heute ist es technisch möglich, Energieströme zum Beispiel in betrieblichen Prozessen hochauflösend zu analysieren. Das bedeutet, dass Energieverbräuche über beliebige Zeiträume hinweg bestimmten Gerätegruppen oder sogar einzelnen Geräten zugeordnet werden können. Über den Vergleich mit geeigneten Referenzwerten können diese Energieverbräuche aus der Ferne bewertet und ineffiziente Komponenten identifiziert werden – ohne dass speziell ausgebildete Energiemanager vor Ort sein müssten. Und auch das Handeln, in diesem Fall der Austausch defekter oder veralteter Geräte, wird einfacher, wenn detaillierte Informationen zu den Verbräuchen des Altgeräts verfügbar sind.

Dass moderne Digitaltechnik das Energiesparen leichter machen kann, heißt aber nicht, dass die Technik in Deutschland bereits sehr verbreitet ist. Hier setzt das Einsparzähler-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums an: Seit gut zwei Jahren fördert das Pilotprogramm innovative digitale Plattformen, die Energieverbräuche analysieren und messbar senken können. In den folgenden Abschnitten werden drei Einsparzähler-Projekte vorgestellt, die sich jeweils an städtische Betriebe, Wohnungsgesellschaften sowie kleine und mittlere Unternehmen richten...

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