Elektroautos intelligent laden – mit Strom vom eigenen Dach

Schwerpunkt: Neue Energiedienstleistungen  /  Stefan Matthäs, Head of Product Management, beegy GmbH

In Zeiten von Dieselaffäre, Feinstaubproblemen und globaler Erwärmung rücken nachhaltige Lösungen für die Mobilität in den Fokus. Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, sich umweltfreundlich fortzubewegen und energieautark zu sein. Genau hier setzt die jüngste Entwicklung von beegy an. Die intelligente Ladesteuerung HERMINE nutzt bevorzugt Solarstrom vom eigenen Dach und macht Elektromobilität im Alltag kostengünstig und komfortabel.

Elektromobilität ist auf dem Vormarsch! Das belegen sowohl die steigenden Absatzzahlen für Elektroautos wie auch der zunehmende Ausbau der Ladeinfrastruktur. Neben den etablierten Automobilherstellern bringen neue Hersteller mit preisleistungsstarken Modellen wie e.GO oder innovativen Designkonzepten wie von Sono Motors Dynamik in den Markt und machen Elektromobilität attraktiv und massentauglich.

Doch die Elektromobilität steht weiterhin vor einigen Herausforderungen. Es fehlt an flächendeckenden Ladestationen bei signifikantem Anstieg von Elektroautos. Bedenken bereiten auch die Energiekosten für das Aufladen der Akkus und wie erneuerbare Ressourcen für das Laden genutzt werden können. Und schließlich braucht es auch Lösungen, die das Laden schlichtweg komfortabler machen.

Wer ein Elektroauto fährt, kommt in der Regel nicht um eine eigene Ladestation herum, denn 80 bis 90 Prozent der Ladevorgänge finden erwartungsgemäß zu Hause statt. Konsequent weitergedacht drängt sich E-Fahrern die Überlegung auf, nicht den Strom aus der Steckdose für circa 28 Cent/kWh zum Laden zu nutzen, sondern lieber den Strom vor Ort selbst zu erzeugen – denn der kostet nur zwischen 8 und 12 Cent/kWh.

Und auch umgekehrt funktioniert die Argumentation: Wer seinen Strom bereits mit einer PV-Anlage selbst erzeugt, sollte möglichst viel davon selbst verbrauchen, um teureren Netzbezug zu vermeiden. In Kombination mit einem Stromspeicher lässt sich ein Haushalt in Deutschland bereits bis zu 70 Prozent im Jahr mit selbst erzeugtem Strom versorgen. Um diesen Eigenverbrauch zu maximieren, bietet sich der Erwerb eines Elektroautos als weiterer Großverbraucher geradezu an. Da Fotovoltaik für Nachhaltigkeit, Autarkie und wirtschaftliche Attraktivität steht, finden sich E-Fahrer hier schnell wieder. Das belegen auch die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des EndkundenMonitors 8.0 von EuPD Research. Demnach zählen PV-Anlagenbesitzer mit Batteriespeicher zur Gruppe der Early Adopters für Elektrofahrzeuge. 17 Prozent von ihnen besitzen bereits ein E-Auto. Weitere 10 Prozent wollen sich innerhalb des nächsten Jahres ein E-Auto kaufen und ein weiteres Drittel zieht es in Erwägung. Die Vorstellung, nicht mehr von Benzin und Diesel abhängig zu sein und stattdessen mit selbst erzeugtem, sauberem Strom zu fahren, fasziniert Menschen. Elektroauto und Eigenverbrauch passen also hervorragend zusammen...

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