Energieausgleich durch Sektorenkopplung

Kopplung von Strom- und Wärmesektor
Schwerpunkt: Sektorkopplung  /  Von Dr.-Ing. Anne Hagemeier, Abteilung Energiesysteme, Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT)

Wesentlicher Bestandteil des zukünftigen Energiesystems ist der Energieausgleich durch Sektorenkopplung. Doch wo ist ein Energieausgleich überhaupt möglich und nötig und welche Technologien können dafür eingesetzt werden? Im Projekt IntegraNet werden regionale Voraussetzungen für die Sektorenkopplung und die Potenziale zum Ausgleich regionaler Überschüsse identifiziert.

Der steigende Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führt zunehmend zu Herausforderungen in den Stromnetzen. Dies ist bedingt durch die tageszeitliche, saisonale und regionale Schwankung der Erzeugung, die nicht notwendigerweise mit dem Verbrauch korreliert. So entsteht ein sowohl zeitlicher als auch räumlicher Ausgleichsbedarf. Um diese Ungleichgewichte zu beheben, werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert. Einer dieser möglichen Ansätze ist die Sektorenkopplung, bei der Überschüsse im Stromnetz in anderen Sektoren (beispielsweise im Wärme- und Gassektor, im Verkehrssektor oder der chemischen Produktion) genutzt werden sollen. Dabei ist es wichtig, die jeweiligen Anlagen flexibel zu betreiben, um einen Ausgleich genau zu den benötigten Zeiten schaffen zu können...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6|19 der e|m|w. Alle Artikel der Ausgabe 6|19 Ausgabe kaufen