Erzeugung & Infrastruktur Von Stella Poelzig, stv. Leiterin Themengebiet Energiewirtschaft, EnergieAgentur.NRW

Flexibilitätsmanagement dezentraler Anlagen
Positionierung für Energieversorger und Stadtwerke

Durch die Zunahme von Anlagen der Sektorkopplung in Haushalten wie Wärmepumpen und Ladeinfrastrukturen entstehen diverse neue Wertschöpfungs- und Positionierungsmöglichkeiten. Die Nutzung der Flexibilität dieser Anlagen über Plattformen ermöglicht einen Multi-Use-Ansatz. Energieversorger und Stadtwerke haben in der Rolle des Flexibilitätsmanagers diverse Vorteile. Für eine frühzeitige Positionierung am Markt ist es wichtig, erste Erfahrungen im Flexibilitätsmanagement durch Pilotprojekte zu sammeln und mögliche Kooperationspartner zu kennen.

Es besteht Einigkeit unter den Fachleuten darüber, dass der steigende Anteil von Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energien eine Flexibilisierung des Gesamtsystems fordert. Flexibilität wird als neue Währung des Energiemarkts der Zukunft gehandelt. Die Studie „Power System Flexibility for the Energy Transition“ der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) geht davon aus, dass Flexibilität auf allen Ebenen des Energiesystems, inklusive des Verteilnetzes, ausgeschöpft werden muss. Zudem verweist sie darauf, dass eine frühzeitige Planung von Flexibilitäten wichtig ist, um kostspielige dringliche Lösungen zu vermeiden, wenn Flexibilitätsprobleme entstehen...

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