Kooperationen im Energiesektor

Schwerpunkt: Gemeinsam sind wir stark  /  Von Dr. Sven-Joachim Otto, Rechtsanwalt und Partner, Ernst & Young

Insbesondere der zunehmende Regulierungsdruck führen in jüngerer Zeit wieder zu mehr Stadtwerke-Kooperationen. Diese Kooperationen begegnen vielfältigen rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Hürden, die es mit einer intelligenten Projektstruktur und -führung zu überwinden gilt.

Die endgültige Realisierung einer Kooperation kann bis zu zwei Jahre Zeit in Anspruch nehmen. Dieser Prozess ist komplex und erfordert die Beachtung einer Vielzahl von rechtlichen Bedingungen, wie auch organisatorisches Geschick. Leider scheitert der Abschluss vieler aussichtsreicher Kooperationen gerade an dieser Komplexität. Damit gilt es im Folgenden die Vorteile wie auch die Herausforderungen von Kooperationen im Energiesektor aufzuzeigen.

Organisation des Projekts

Zu Beginn eines Kooperationsprozesses sollte eine Bestandsaufnahme der unternehmerischen Ausgangssituation und der Kooperationsziele der beteiligten Unternehmen erfolgen. Eine Machbarkeitsprüfung und eine Risikoanalyse, welche die erforderlichen behördlichen Verfahren und relevanten Gesetzesänderungen in den Blick nehmen, stellen die Kooperationsabsicht auf ein solides Fundament. In Anschluss an diese Planungsschritte folgt die Umsetzungsphase. Um besonders in der Umsetzungsphase den Überblick zu behalten, sollte dem Kooperationsprozess ein organisatorischer Rahmen gegeben werden. Hierfür haben sich a) der Projektstrukturplan, der die interne Organisation des mit der Kooperation befassten Teams bestimmt, b) der Projektablaufplan, der die einzelnen Arbeitsschritte mit Deadlines festhält und c) der Projektkostenplan, der alle Personal- und Sachkosten der Kooperation beinhaltet, bewährt...

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