Norm-Kraftstoffe aus biogenen Resten

e|m|w.trends  /  Von Dr. Robert Daschner, Leiter Energietechnik, Fraunhofer UMSICHT

Die Teller-versus-Tank-Problematik hat einem großflächigen Einsatz von Biokraftstoffen der ersten Generation immer entgegengestanden. Wesentlich besser schneiden neue Verfahren zur Biokraftstoffherstellung ab, die eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion vermeiden. Das vom Fraunhofer Institut UMSICHT entwickelte TCR-Verfahren erzeugt flüssige, speicherbare Energieträger (next generation synthetic biofuels) in hoher Qualität aus biogenen Abfall- und Reststoffen. Ein großtechnischer Demonstrator geht 2020 in Betrieb.

Flüssige Energieträger und Rohstoffe aus fossilen Quellen haben nach wie vor eine erhebliche Bedeutung. Sie machen in Deutschland aktuell ca. 98 Prozent der Antriebsenergie im Verkehr und 22 Prozent der Heizenergie aus. 16 Prozent des Mineralölaufkommens wird darüber hinaus in der Chemieindustrie verwendet. Einige Wirtschaftsbereiche werden auch in Zukunft auf flüssige Energieträger mit hoher Energiedichte beziehungsweise mineralöläquivalente Rohstoffe angewiesen sein, zum Beispiel der Flugverkehr, die Schifffahrt, Teile des schweren Straßengüterverkehrs oder die chemische Industrie...

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