Schwerpunkt: Gruener Strom und gruene Gase Von Hanns Koenig, Head of Commissioned Projects Central Europe, und Benedict Probst, Associate, Aurora Energy Research

PPA: Perspektive für die Nach-EEG-Zeit

Power Purchase Agreements (PPA) locken mit sicheren Gewinnen für Betreiber sowie stabilen Preisen und grünem Image für Abnehmer. Bei der Vertragsgestaltung sollten beide Partner aber genau auf die Risikoverteilung achten.

Durch die Corona-Krise wird Deutschland wider Erwarten wohl doch noch seine Klimaziele für 2020 erreichen. Allerdings zeigt der Blick auf frühere Krisen wie etwa die Rezession 2008/2009, dass sich die Treibhausgasemissionen anschließend sehr schnell wieder auf Vorkrisenniveau einpendeln. Das heißt, Corona ändert nichts an der Tatsache, dass viel zu tun bleibt, wenn wir auch die Klimaziele für 2030 erreichen wollen. Bis dahin soll der Anteil der erneuerbaren Stromerzeugung von den aktuell rund 43 Prozent auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs steigen - er muss somit in den kommenden zehn Jahren noch deutlich zulegen.

Dies zu schaffen, liegt zum einen in der Hand des Staates, der die Rahmenbedingungen verbessern muss. Zum anderen setzen sich auch immer mehr Unternehmen ambitionierte Emissionsund Nachhaltigkeitsziele. Denn Klimarisiken werden zunehmend geschäftskritisch: So warnte der CEO von BlackRock, dem größten Investmentfonds der Welt, erst Anfang des Jahres, dass Investoren sich von Konzernen abwenden könnten, die nicht genug Engagement für den Klimaschutz zeigen. Und auch immer mehr Kunden berücksichtigen bei Kaufentscheidungen das "grüne" Image von Unternehmen.

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