Schwerpunkt: Gruener Strom und gruene Gase Von Kaja Juulsgaard, Smart Grid-Ingenieurin, Hamburg Energie

Blockchain für die Energiewende
Einsatzchancen der neuen Technologie

Die Energiewende ist geprägt von Dezentralität. Die technische Steuerung der vielfältigen erneuerbaren Energien-Anlagen erfolgt mittlerweile durch deren Zusammenschluss in virtuellen Kraftwerken. Doch neben dem flexiblen Handling der Anlagen braucht es auch ebenso flexible IKT-gestützte Marktkonzepte. Welche Rolle kann die Blockchain-Technologie dabei spielen?

Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind oder Überschüsse aus Industriebetrieben ist nicht immer im Überfluss verfügbar und lässt sich im Voraus nur bedingt genau prognostizieren. Gehandelt werden Mengen an der Strombörse jedoch nicht so kurzfristig. Bisher wird der Stromhandel eine halbe Stunde bis fünf Minuten vor der Erbringung beendet. Damit wird eine unnötige Unschärfe bei der Stromproduktion hingenommen.

Um diese Vorlaufzeiten drastisch zu reduzieren und perspektivisch einen lokalen Echtzeithandel zu installieren, hat Hamburg Energie zusammen mit mehreren Partnern eine innovative IKT-Lösung entwickelt: Die EnergiePlattform ist ein Softwarekonzept, das auf der Blockchain-Technologie basiert und einen schnellen regionalen Handel von flexiblen erneuerbaren Energien ermöglicht. Erste Tests im Realbetrieb waren erfolgreich. Als hauptverantwortlicher Softwarearchitekt steckt Onnen Heitmann hinter der EnergiePlattform. Er leitet dieses Projekt und ist im Unternehmen für Innovation und Entwicklung zuständig.

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