"Digitalisierung heißt nicht, dass Unternehmen dasselbe machen wie bisher, nur mit Computern."

Schwerpunkt: IKT  /  Interview mit Bitkom-Hauptgeschäftsführer Ulrich Rohleder

Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des IT-Verbandes Bitkom, stellt die Energiebranche angesichts der einsetzenden Digitalisierung auf erhebliche Umbrüche ein. Im digitalen Energiemarkt werde nichts mehr so sein wie vorher. Kundenbeziehungen ändern sich, neue Geschäftsmodelle entstehen und Newcomer besetzen aufkommende Marktsegmente. Wer in diesem Umfeld glaube, dass ihn Neuerungen nichts angehen, werde vom Markt verschwinden. Das habe die Entwicklung in der IT-Branche gezeigt, warnt Dr. Rohleder im Interview mit e21.digital. 

e21.digital
Herr Dr. Rohleder, wenn Sie der Energiewirtschaft eine Note von 1 bis 5 für ihre bisherige Innovationsfreudigkeit geben müssten, welche Note würden Sie vergeben?

Dr. Bernhard Rohleder
Wir im Bitkom sind das Innovationstempo der IT gewohnt, da können wir der Energiewirtschaft noch keine 1 geben. Verglichen mit den früheren Entwicklungen bewegt sich heute aber sehr viel, auch im traditionellen Kern der Energiewirtschaft. Innovationen, die wir sehen, kommen aber oft noch von außen, wie virtuelle Kraftwerke, Demand-Response-Aggregatoren und neuartige Speicherkonzepte. Auch die Chancen werden nicht immer gesehen. Der ambitionierte Ausbau der Erneuerbaren beschert uns einen weltweit einzigartigen Stress im Netz. Es muss gelingen, diesen Stress durch Digitalisierung beherrschbar zu machen. Dann haben wir Systeme, die wir global exportieren können. Die Weltgemeinschaft hat sich in Paris auf die radikale Reduzierung der Treibhausgase eingeschworen. Jedes Stadtwerk sollte sich in diesem Prozess als Vorreiter begreifen...

 

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