Mit Big Data passgenau zur Eigenversorgung

Markt & Technik  /  Holger Kohake - Geschäftsführer der Süwag Vertrieb AG & Co. KG

Energieversorger fragen sich noch immer häufig, wie sie die Möglichkeiten von Big Data sinnvoll für ihr Geschäft einsetzen können. Die Vertriebstochter des hessischen Regionalsversorgers Süwag hat darauf eine Antwort gefunden. In einem Pilotprojekt ermittelte das Unternehmen anhand von Big Data das Potenzial zur Energieeigenversorgung bei kleineren und größeren Geschäftskunden. Ein Projekt, das selbst aus Sicht der Vertriebsprofis teilweise überraschende Erkenntnisse zutage förderte.

Daten zum Energieverbrauch sind die Grundlageeiner jeden Abrechnung. Doch sie können mehr, sie sagen auch viel über Gewohnheiten und Abläufe der Verbraucher. Daher hat Datenschutz (nicht nur) in der Energieversorgung einen hohen Stellenwert. Neben dem Schutz der Daten rückt die Süwag den Nutzen der Daten in den Mittelpunkt eines Pilotprojekts – und zwar den Nutzen der Daten für den Kunden. Es geht um passgenaue Lösungen zur individuellen Energieversorgung kleinerer und größerer Geschäftskunden. Im Zentrum steht der Ansatz, dass es sich ab einer bestimmten Größenordnung für ein Unternehmen lohnen kann, Strom und Wärme nicht nur aus dem Netz zu beziehen, sondern teilweise oder ganz selbst zu produzieren. Ein Blockheizkraftwerk ist dafür die richtige Technik, eventuell zu kombinieren mit weiteren Modulen wie einer Fotovoltaikanlage, einem Wärme-Spitzenlastkessel oder einem Stromspeicher.

Doch zu welchem Kunden passt welches Angebot? Und kommt der Ansatz beim jeweiligen Kunden überhaupt in Frage? Standardmäßig ist es der Kontakt zwischen Kundenbetreuern und Kunden, bei dem solches Wissen entsteht. Im Gespräch können erste Details ventiliert werden..

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1|16 der e21.digital. Alle Artikel der Ausgabe 1|16 Komplette Ausgabe 1|16 herunterladen