EEG-Umlage neu denken

Sonderteil Neue Energiewirtschaft  /  von Robert Busch, Geschäftsführer Bundesverband Neue Energiewirtschaft

im kommenden Jahr steigt die Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf ein neues Rekordhoch von 6,88 Cent. Die starke Belastung des Strompreises macht es schwer, den Einsatz von erneuerbarem Strom auf Wärme und Mobilität auszuweiten. Wärmestromanwendungen können bei den aktuellen Preisen nicht mit fossilen Lösungen konkurrieren. Wir brauchen eine Veränderung, sonst wird es nicht gelingen, die CO2-Emissionen wirklich zu begrenzen.

Warum also nicht die fossilen Energieträger in die Finanzierung der erneuerbaren Energien mit einbeziehen und gleichzeitig den Strompreis entlasten? Eine Studie, die der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass es dafür einen Weg gibt. Demnach könnte die EEG-Umlage auf den Strompreis um mehr als 50 Prozent sinken, wenn sie anteilig auch auf den Endenergieverbrauch im Wärme- und Verkehrssektor ausgeweitet wird. Fossile Energieträger werden bei diesem Ansatz emissionsspezifisch belastet, was aus Klimaschutzgründen
sinnvoll ist. Ein solcher Impuls ist dringend geboten, denn jede Entscheidung für eine rein fossile Heizung zementiert Emissionen für die kommenden 20 bis 30 Jahre...

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